FB1 TT TU AER

1

Pr. Espelkamp II

16

44

2

TuS Gehlenbeck

16

36

3

VfL Frotheim

17

32

4

SuS Holzhausen

16

29

5

SSV Pr. Ströhen

16

25

6

Isenstedter SC

15

25

7

BSC Blasheim

16

24

8

E. Tonnenheide

16

22

9

TuRa Espelkamp

16

22

10

SV Schnathorst

16

18

11

TuS Stemwede

16

17

12

Union Varl

16

16

13

VfB Fabbenstedt

16

15

14

HSC Alswede

16

13

15

TuS Levern

16

12

16

Holsener SV

16

12

 

VfL Frotheim I - Kreisliga A Lübbecke - Spielberichte

Auftaktniederlage

1. Spieltag (11.8.2019): BSC Blasheim – VfL Frotheim   3 : 1 (1 : 1)


Ausgleich kurz vor der Halbzeit

Gegen den Geheimtipp aus Blasheim schlugen sich die Frotheimer im Ganzen wacker, doch es sollte nicht ganz reichen. In der sechsten Minute scheiterte Jan Nentwich knapp aus kurzer Distanz. Mit der ersten Torgelegenheit schaffte Blasheim durch den Frotheimer Janik Beier das 1:0, nachdem der VfL im Aufbauspiel gepatzt hatte. In der 43. hätte Beier erhöhen können, traf aber nur den Pfosten.
Besser machte es Christoph Meyhoff, der per direktem Freistoß kurz vor dem Pausentee egalisierte.

Schlussphase gehörte den Gastgebern

Blasheim tat wenig für das Spiel und lauerte auf Konter. Einen solchen setzte wiederum Beier zum zweiten Mal an den Pfosten. Auf der anderen Seite vergab erneut Nentwich. In der 83. Minute traf Blasheim per Kopf nur die Latte, aber beim anschließenden Abstoß unterlief den Frotheimern wiederum ein kapitaler Bock im Aufbauspiel, der das 1:2 bedeutete (84.). In der Schlussphase versuchte der VfL alles und es brannte einige Male lichterloh im Strafraum des BSC Blasheim, es sollte aber nicht sein. Mit der letzten Aktion des Spiels knöpfte Schiller Frotheims Kevin Spilker den Ball ab und netzte zum bedeutungslosen 1:3 ein.

Aufgrund der besseren Torchancen geht der Blasheimer Dreier in Ordnung, auch wenn er letztlich recht glücklich ist. Frotheim war spielerisch und kämpferisch auf Augenhöhe.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Maximilian Redekop, Jan Nentwich, Philip Bünemann, Fabian Hellmann, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg, Sebastian Breuer (71. Simon Ferling),Jan Wullbrandt (75. Andreas Szimansky), Malte Riechmann

BSC Blasheim:
Mark Cholewa, Phil Langner, Til Eberhardt, Kevin Rahmöller (79. Lukas Kleinschmidt), Leon Wildemann (85. Simon Schiller), Marlon Sieveking (65. Cemali Akköse), Jan Luca Knollmann, Deniz Akbas (67. Linus Leibelt), Jannik Beier, Moritz Hagemeier, Ernst Vicent Lückingsmeyer

Tore:
1 : 0  Beier (20.), 1 : 1  Meyhoff (45.), 2 : 1  Hagemeier (84.), 3 : 1  Schiller (90.+4)

 

2019_08_11 - BSC-VfL2

Punktverlust gegen Ex-Trainer

2. Spieltag (18.8.2019): VfL Frotheim – Union Varl   2 : 2 (2 : 2)


Die Rückkehr von Florian Haase nach Frotheim endete mit einer Punkteteilung. Und letztlich müssen gerade die Varler mit dem Remis mehr als zufrieden sein. Zwar gingen die Gäste bereits in der dritten Minute durch das Tor von Pascal Meier mit 1:0 in Führung, doch ansonsten waren die Frotheimer in den ersten 45 Minuten die klar bessere Mannschaft. Die Varler Führung hielt auch nicht lange an. Binnen zwei Minuten drehten Dennis Brandenburg (7.) und Fabian Hellmann (9.) mit ihren Toren die Partie. „In unseren Drangphasen hätte wir das dritte oder vierte Tor nachlegen können und vielleicht auch sogar müssen“", meinte VfL-Trainer Thorsten Bunde später. Die Chancen dazu hatten die Frotheimer. Besonders nochmals Brandenburg und Hellmann hatte eine mögliche Vorentscheidung auf dem Fuß. „Aus dem Nichts“, wie es Florian Haase nannte, schaffte die Gäste durch Andre Lange in der 45. Minute noch das 2:2. „Das Beste an der ersten Halbzeit war noch das Ergebnis“", gab Haase offen zu. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie mit zunehmender Spieldauer. „Wir können uns über das 2:2 sicherlich ein wenig mehr ärgern“. Zweifelsohne eine verständliche Zusammenfassung von Frotheims Trainer Thorsten Bunde.

(Quelle: Fupa.net)
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Philip Bünemann, Fabian Hellmann (76. Jan Wullbrandt), Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg (84. Sebastian Breuer), Richard Wittemeier, Simon Ferling (45. Leon Peters), Malte Riechmann, Leon Griese (67. Nils Pferner)

Union Varl:
Marcel Redeker, Daniel Pöttker (73. Fabian Ihlenfeld), Hichem Talbi (46. Lauritz Brokmann), Marvin Koch (46. Patrick Spreen), Ben Rehling, Jens Meier, André Lange, Pascal Meier, Sören Ihlenfeld, Dominik Wehbrink (80. Arif Arifoglou), Tobias Rüter

Tore:
0 : 1  Meier (3.), 1 : 1  Brandenburg (7.), 2 : 1  Hellmann (9.), 2 : 2  Lange (45.)

 

Teuer erkaufter Sieg

3. Spieltag (25.8.2019): Holsener SV – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 2)


Solide Hälfte

Bei tropischen Temperaturen hatte der VfL alles im Griff und kontrollierte Ball und Gegner. Logische Konsequenz war die 2:0-Führung, herausgeschossen durch Christoph Meyhoff und Dennis Brandenburg. Bei konsequenter Torchancenverwertung hätten die Frotheimer deutlich höher in Front liegen müssen. Wermutstropfen war die schwere Handverletzung von Bastian Pott in der 36. Minute.
Seltsamerweise agierte der VfL nach den Treffern erstaunlich passiv, dennoch passierte nichts Erwähnenswertes mehr bis zum Pausentee.

VfL macht sich das Leben selbst schwer

Je länger das Spiel währte, desto niveauloser wurde es auf und von beiden Seiten. Zunächst tat sich gar nichts. In der 60. Minute setzte der SV Holsen die erste konkrete Duftmarke aus spitzem Winkel. Nur drei Minuten später scheiterte Jan Wullbrandt knapp, in der 78. Fabian Hellmann. In der vorletzten Minute dann wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer, als Kevin Spilker einen Eckball nicht festhalten konnte. So wurde es noch einmal spannend: In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte Spilker seinen Fehler wieder gut und klärte im 1:1-Duell – die beste Chance des Aufsteigers. 

In einem schwachen Spiel reichte dem VfL eine mäßige Vorstellung zu einem hoch verdienten Dreier. Am Ende wurde es unnötigerweise dramatisch, weil die Frotheimer es schlichtweg verpasst hatten, die reichlich vorhandenen Möglichkeiten in Tore umzumünzen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Bastian Pott (41. Malte Riechmann), Philip Bünemann, Leon Peters, Christoph Meyhoff, Jan Wullbrandt (76. Richard Wittemeier), Leon Griese, Fabian Hellmann (83. Felix Bünemann), Dennis Brandenburg

Holsener SV:
Kim-Patrick Ernstmeier, Manuel Kottmeier, Bengt Nolting, Fabian Heidemann, Björn Stremming, Ozan Tekin, Kristopher Susa (82. René Ratzmann), Markus Wiermann, Nico Benner (62. Marco Niemic), Jan Meier (72. Patrick Bekemeier), Erdal Gökcen

Tore: 0 : 1  Meyhoff (12.), 0 : 2  Brandenburg (17), 1 : 2  Nolting (88.)

 

2019_08_25 - Holsen - VfL

VfL rennt hinter Führung her

4. Spieltag (1.9.2019): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen   0 : 2 (0 : 1)


Nach einer Minute klingelt es

Bevor das Spiel richtig begonnen hatte, lag der körperlich robuste Gast aus dem Nordkreis bereits in Führung. Tenti traf per Kopf nach einem Eckball, da war noch keine Minute gespielt.
Der VfL ließ sich davon aber nicht beirren und beherrschte Ball und Gegner. Das Spiel fand die meiste Zeit in der Ströher Hälfte statt, doch Frotheim hatte Probleme, gegen die dicht gestaffelte Abwehr zu Chancen zu kommen. In der 35. Minute rettete Tobias Borchert auf der Linie bei einem Ströher Konter.

Schiedsrichter verweigert VfL klaren Foulelfmeter

Auch im zweiten Abschnitt gab der VfL den Ton an. Die Szene des Spiel ereignete sich in der 60. Minute, als Malte Riechmann 12m vor dem Tor auf und davon war und von seinem Gegenspieler gelegt wurde. Zum Entsetzen der Frotheimer und Erleichterung der Ströher verlegte der erfahrene Schiedsrichter Varenkamp den Ort des Geschehens außerhalb des Sechszehners, Freistoß bei einer glasklaren Elfmetersituation. Diese Sichtweise hatte er exklusiv. Der foulspielende Abwehrkicker erhielt für die Notbremse nicht einmal die gelbe Karte.
Den Freistoß setzte Jan Wullbrandt im Rebound an die Latte, passend zu diesem seltsamen Spiel.
Auch danach ließ der VfL nichts unversucht. In der 74. und 75. scheiterten Riechmann und Wullbrandt jeweils knapp. Doch auch Ströhen hatte die eine oder andere gute Kontergelegenheit.
Es kam, wie es kommen musste. In der vorletzten Spielminute machte Spielertrainer Krause, ohne den Ströhen eine halbe Klasse schlechter wäre, per Alleingang das 2:0 und damit Deckel auf die Frotheimer Heimniederlage.

Frotheim zeigte sich spielerisch stärker als Ströhen, war aber vor dem Tor unter dem Strich zu harmlos und unpräzise. Im Gegensatz zum VfL machten die Ströher aus wenig viel, nämlich zwei Tore, und dann noch zum je passenden Zeitpunkt. Und die Frotheimer stehen wieder im Süden der Tabelle.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Leon Peters (62. Simon Ferling), Philip Bünemann, Jan Nentwich, Jan Wullbrandt, Malte Riechmann, Leon Griese (77. Richard Wittemeier), Fabian Hellmann (70. Dennis Brandenburg)

SSV Pr. Ströhen:
Dennis Barg (46. Tobias Kröger), Jannes Treseler, Ricardo Tenti (90. Kim Luca Winkelmann), Florian Kröger (85. Björn Rohlfing), Sven Kolwey, Luca Bollhorst, Lars Spreen, Jonathan Kunitzki, Jonas Hadeler, Pascal Senkler (70. Sebastian Rahe), André Krause

Tore:
0 : 1  Tenti (1.), 0 : 2  Krause (89.)
 

2019_09_01 - VfL-Stroehen

Unnötige Niederlage

5. Spieltag (4.9.2019): FC Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim   3 : 1 (1 : 1)

Gepflegtes Spiel, kaum Chancen


Dieses BlaMa-vorgezogene Match der hoch gehandelten Preußen-Reserve gegen den VfL fand im Schmuckkästchen Mittwald-Park statt. Auf der aus VfL-Sicht ungewohnt ebenen, satten Rasenfläche entwickelte sich ein ansehnliches, flottes Nachbarschaftsduell. Frotheim musste auf die Dienste von Riechmann I, Riechmann II, Pott, Hußmann, Bollmeier, Schütte, Kellweries, Wullbrandt und Ferling verzichten, zeigte aber dennoch eine ansprechende Leistung. Die Landesligareserve konnte seine bessere Spielanlage zunächst nicht in Tore ummünzen.
In der 34. Minute hätte es dann im Preußen-Kasten klingeln müssen. Der VfL verpasste es, in Führung zu gehen. Gleich dreimal innerhalb von 20 Sekunden boten sich Hundertprozentige. Nach dem dritten vom Preußen-Torwart abgewehrten Ball verweigerte Schiedsrichter Kasten dem VfL einen sonnenklaren Handelfmeter.
Es kam, wie es kommen musste: Nur drei Minuten später brachte ein Flachschuss aus zentraler Position die Führung für die Hausherren. Doch fast im Gegenzug vollendete Christoph Meyhoff den schönsten Spielzug des Spiels mit einem satten Schuss in den Winkel.

Preußen maulen sich an

So richtig grün scheint sich die Preußen-Elf nicht zu sein, denn einige Male kritisierten sie sich deutlich hörbar in unkameradschaftlicher Weise. Nichtsdestotrotz erzielte der eingewechselte Ex-TuRaner Gräber das 2:1 für die Preußen (55.). Bei der dazu führenden Flanke war Richard Wittemeyer zuvor gefoult worden, was jedoch nicht geahndet wurde.
In der 64. Minute hatte Youngster Leon Peters die Ausgleichschance auf dem Fuß, aber aus kurzer Distanz ging sein Ball ans Außennetz.
Eine Viertelstunde vor Spielende erhöhte der Preußen-Peters per Konter zum 3:1, als der VfL aufmachte. Nach 86 Minuten wurde Leon Peters an der Sechzehnerkante per Notbremse gestoppt. Doch auch in dieser Situation fehlte dem VfL das Matchglück. Ähnlich wie beim Ströhen-Spiel entschied der Schiedsrichter auf Freistoß (kann man so sehen) und bedachte den „Notbremser“ nur mit dem gelben Karton (wenn nicht dafür Rot, wofür dann?). Viele Frotheimer beschwerten sich über den „Preußen-Bonus“. Und ähnlich wie im Ströhen-Spiel erbrachte der Freistoß keinen Ertrag – Meyhoff traf den Pfosten.
So blieb es beim 3:1.

Der VfL zeigte eine engagierte und spielerisch gute Leistung, kann sich dafür aber nichts kaufen. Für drei Punkte hätten Chancenverwertung und Schiedsrichterentscheidungen jedoch günstiger ausfallen müssen. Letztlich siegte die Preußen-Reserve nicht unverdient, und der VfL muss seine Punkte gegen andere Teams holen.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Nils Pferner, Richard Wittemeier, Leon Griese (75. Maximilian Redekop), Leon Peters, Christoph Meyhoff, Jan Nentwich, Jan Wullbrandt (61. Dennis Brandenburg), Fabian Hellmann

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Jonas Kalburg, Robert Wiens, Mario Warkentin (85 Philipp Pollum), Niko Klosa (67. Jannik Peters), Rene Freimuth, Nico Rehling, Kevin Herrmann (46. Thomas Gräber), Maxim Dyck, Emanuel Olfert (88. Dominik Kapetschny), Daniel Kamolz

Tore:
1 : 0  Freimuth (40.), 1 : 1  Meyhoff (41.), 2 : 1  Gräber (55.), 3 : 1  Peters (76.)
 

2019_09_04 - Pr2-VfL

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Die Erste früher

SuS gewinnt chancenarme Begegnung glücklich

6. Spieltag (12.9.2019): VfL Frotheim – SuS Holzhausen   0 : 1 (0 : 0)

Torlos

Aufgrund personeller Engpässe musste Trainer Thorsten Bunde mächtig umbauen. Dennoch gestaltete der VfL das Match nach aggressiver Holzhauser Anfangsphase ausgeglichen. Im Wesentlichen neutralisierten sich beide Teams. Die erste VfL-Chance verzeichnete Tobias Borchert nach einem Freistoß (25.), während die Bahndammelf mit einer Ecke gefährlich wurde (32.). Nachdem dem VfL wieder einmal ein Elfmeter verweigert wurde (36. an Fabian Hellmann), hatte Leon Griese die beste Chance (38.). Allerdings schoss er Keeper Klapper aus kürzester Distanz lediglich in die Arme.

„Kacktor“ entscheidet

Im zweiten Spielabschnitt ein ähnliches Bild: die Defensivreihen ließen nicht viel anbrennen, Torchancen blieben Mangelware. In der 57. hätte der VfL in Führung gehen können, doch kurz danach hatte Holzhausen seine beste Phase. Zunächst flog eine verunglückte Flanke an die Lattenoberkante (70.), drei Minuten später flipperte Kirchner das Spielgerät zum 1:0 in den Frotheimer Kasten (Marke „Kacktor des Monats“). Zum Ende hin versuchte der VfL zum Ausgleich zu kommen und berannte das Holzhauser Tor, mehr als eine Riesenchance von Griese, der den Ball kurz vor dem Kasten liegen ließ, sprang aber nicht dabei heraus.

Auch eine Qualität, ein typisches 0:0-Spiel mit 1:0 zu gewinnen, oder das Fortune, was man hat, wenn man oben steht. Frotheim war über 90 Minuten „stets bemüht“, zeigte eine sehr ordentliche Partie, ist vor des Gegners Tor aber schlichtweg zu harmlos. Nur ein Treffer aus den letzten drei Spielen, daher findet man sich im tiefen Süden der Tabelle wieder. Leider.
 

VfL Frotheim: Patrick Loose, Tobias Borchert, Maximilian Redekop (81. Christopher Kellweries), Jan Nentwich, Philip Bünemann, Felix Bünemann (75. Sebastian Breuer), Fabian Hellmann, Leon Peters, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Leon Griese

SuS Holzhausen:
Pascal Klapper, Dominik Riemer (62. Henning Kirchner), Moritz Knorr, Pascal Hegner, Nico Schmidt, Timo Bredemeier (54. Timm Meyer), Alexander Hegner, Cerryg Forward, Fabio Almoslechner (54. Bjarne Rabbe), Sebastian Kleine, Luca Lammersiek (75. Niklas Saß)

Tor:
0 : 1  Kirchner (73.)

 

2019_09_12 - VfL-Holzhausen2

Torreicher Heimsieg

7. Spieltag (22.9.2019): VfL Frotheim – HSC Alswede   5 : 3 (1 : 1)


VfL wird klares Tor aberkannt

Viel los war in Frotheim bei spätsommerlichen Temperaturen; neben dem Platz durch eine recht hohe Zuschauerzahl, auf dem Rasen aufgrund zahlreicher Torchancen.
Mit einem Paukenschlag eröffnete der VfL die Partie. Neu-Stürmer Christopher Kellweries traf per Brust nach Meyhoff-Flanke. Doch die Freude währte nur kurz. Nach einem Patzer im Aufbauspiel egalisierte der HSC nur 120 Sekunden später.
Im weiteren Verlauf hatten beide Teams mehrfach gute Torgelegenheiten auf dem Fuß. In der 42. Minute wurde dem VfL in Person von Kellweries ein klares Tor aberkannt; Schiedsrichter Kittmann übersah, dass der Ball mehr als 50cm hinter der Torlinie war, ehe er vom Keeper herausbugsiert wurde.
Kurz vor der Halbzeit landete ein Alswede-Schuss am Gebälk, den „Rebound“ faustete Kevin Spilker an die Oberkante der Latte.
Direkt danach war Jan Nentwich frei durch, doch Kittmann meinte eine Abseitsposition entdeckt zu haben (viele seiner Abseitsentscheidungen stießen weder bei Alswede noch bei Frotheim auf sehr viel Gegenliebe).

Tore satt

Nach der schwachen ersten Hälfte konnte sich der VfL steigern. Daraus resultierte ein Chancenfestival: In der 49. schoss Malte Riechmann nur um Zentimeter am Tor vorbei, in der 51. traf er den Innenpfosten, den Nachschuss hielt Keeper König. Eine Minute später erzielte Leon Peters per abgefälschtem Ball aus 18m das überfällige 2:1. Drei Minuten konnte Riechmann nach den vergebenen Abschlüssen endlich ein Tor erzielen – 3:1.
Doch seltsamerweise ließ Frotheim die starke Alsweder Offensive danach wieder zur Entfaltung kommen, nachdem Kittmann den Frotheimern gleich mehrere Kontersituationen als vermeintliches Abseits abgepfiffen hatte. Omar und Reiss egalisierten den Zwei-Tore-Vorsprung binnen vier Minuten, dank freundlicher Unterstützung der heute alles andere als sattelfesten VfL-Verteidigung.
Doch am Ende hatte Frotheim mehr Körner und den größeren Willen. Zunächst vergab Leon Griese völlig freistehend. Besser machte es Youngster Peters. Sein zweiter Treffer brachte das verdiente 4:3. In der 80. schwächten sich die Alsweder, die inzwischen stehend k.o. und lustlos wirkten, selbst, da der bereits verwarnte Katenbrink nach einer groben Unsportlichkeit gegenüber Griese Gelb-Rot sah. Mehrmals boten sich gute Konterchancen für den VfL. Eine davon nutzte Jan Nentwich und machte mit dem 5:3 den Deckel drauf.

Frotheim konnte im Verlaufe des Spiels steigern und holte sich den ersten Heimdreier der Saison aufgrund der höheren Chancenanzahl mehr als verdient.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Fabian Hellmann (62. Leon Griese), Richard Wittemeier (72. Felix Bünemann), Jan Nentwich, Christoph Meyhoff, Simon Ferling (46. Jan Wullbrandt), Malte Riechmann, Leon Peters, Christopher Kellweries (66. Nils Pferner)

HSC Alswede:
Steffen König, Hüseyin Savas, André Kirchner (23. Marcel Hegner), Pierre-Maurice Katenbrink, Himmet Doganer, Kaoa Omar, Manuel Reiss, Tim Hageböke, Alexander Duffe, Nico Meyer, Sandor Badal (62. Marcel Schwarze)

Tore:
1 : 0  Kellweries (4.), 1 : 1  Omar (6.), 2 : 1  Peters (52.), 3 : 1  Riechmann (55.), 3 : 2  Omar (57.), 3 : 3  Reiss (61.), 4 : 3  Peters (77.), 5 : 3  Nentwich (88.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Katenbrink (80.)
 

2019_09_22 - VfL-Alswede1

Blitzsauberer Dreier

8. Spieltag (26.9.2019): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp   3 : 0 (3 : 0)


Drei wunderschöne Treffer

Im dritten Heimspiel in Folge holte der VfL den zweiten Dreier. Und das nach einer richtig guten Vorstellung in einem rassigen A-Liga-Vergleich. 
Eine halbe Stunde lang passierte kaum etwas. In der siebten Minute hielt TuRas Keeper Thie einen Meyhoff-Schuss aus kurzer Distanz. Andere Seite: Kevin Spilker wehrte einen halbwegs gefährlichen Freistoß der TuRaner ab (25.).
Dann folgte Frotheims beste Phase, die durch drei Treffer belohnt wurde.
In der 31. Minute war es Meyhoff, der einen direkten Freistoß aus 20m unhaltbar direkt neben den Pfosten setzte. Die Alt-Espelkämper taten nun mehr, und das eröffnete dem VfL Konterchancen, die eiskalt ausgenutzt wurden. Das 2:0 war ein Lehrbuch-Spielzug über vier Stationen mit Malte Riechmann als Abnehmer, der den gestochen scharfen Meyhoff-Pass aus 10m ins linke untere Eck schoss.
Kurz darauf folgte das 3:0 durch Fabian Hellmann nach überlegter Vorarbeit Jan Wullbrandts.
Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff hatte der Gast seine beste Chance, als ein zu kurz geratener Abschlag Spilkers postwendend zurückkam und aus über 40m nur wenig am Frotheimer Kasten vorbei segelte.

Konzentrierte Leistung

Im zweiten Abschnitt bemühte sich TuRa sehr, das Spiel zu machen, kam aber bis auf einen Kopfball (52.) zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Auf der anderen Seite hätte Wullbrandt nach einem Eckball fast das 4:0 erzielt (62.). In einer trotz der Torlosigkeit jederzeit interessanten Hälfte hielt Frotheim dank konzentrierter Leistung den Drei-Tore-Vorsprung bis zum Ende.

In einer spielerisch ansprechenden, zweikampfbetonten Begegnung (TuRa zelebrierte die Renaissance der Grätsche) siegte Frotheim glatt und verdient gegen keinesfalls schwache oder enttäuschende Gäste. Eine richtig gute Leistung.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Nils Pferner, Richard Wittemeier, Christoph Meyhoff, Leon Peters (76. Christopher Kellweries), Jan Nentwich, Malte Riechmann (82. Leon Griese), Jan Wullbrandt (76. Simon Ferling), Fabian Hellmann

TuRa Espelkamp:
Yannik Thie, Malte Klasing, Finn Thie, Thomas Epp (79. Manuel Riesen), Andreas Derksen, Lucas Flaming (46. Tobias Regier), Danny Stoll, Thomas Suckau, Heinrich Ewert, Sebastian Hagemann, Richard Reimer

Tore:
1 : 0  Meyhoff (31.), 2 : 0  Riechmann (36.), 3 : 0  Hellmann (41.)
 

Spilker hält den Derbysieg fest

9. Spieltag (29.9.2019): SC Isenstedt – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 2)


Viel los trotz nasskalten Herbstwetters

Es regnete und war unangenehm, aber dennoch waren recht viele Zuschauer zum Derby erschienen.
Der VfL spielte zunächst gegen den Wind und schrappte nach einem riskanten Rückpass Tobias Borcherts nur um einen Meter am 0:1 vorbei.
Frotheim brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Nachdem Jan Wullbrandt eine Chance vergeben hatte (8.), gelang ihm nur zwei Minuten später der Führungstreffer. Isenstedts Thomas konnte einen Nentwich-Schuss nur abklatschen, „Wully“ staubte ab.
In der zwölften und 18. Minute hatte der Gastgeber in Person von Gretschmann den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber jeweils. Danach verflachte die Partie, ehe Leon Peters am Isenstedter Strafraumrand zu Fall gebracht wurde (41.). Schiedsrichter Lauff entschied auf Foulelfmeter der Marke „Kann man geben, muss man nicht“. Christoph Meyhoff war es egal und er erhöhte auf 2:0.

VfL betreibt Chancenwucher - was sich fast rächt

Nach der Pause hatte der VfL zunächst Chancen im Zweiminutentakt. Doch Malte Riechmanns Kopfball (48.), Fabian Hellmanns Abschlüsse frei vor dem Tor (50., 62.), ein Fast-Eigentor der Isenstedter (52.), ein Schuss von Meyhoff (53.) sowie Wullbrandt, der nach einer Ecke den Ball nur um Zentimeter verpasste (54.), brachten allesamt keinen Ertrag, sodass es kam, wie es kommen musste. Selami Oglou traf aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer (65.), wobei auch der ISC zuvor zwei gute Gelegenheiten ausgelassen hatte (57., 60.).
Isenstedt machte nun auf, doch der VfL war anscheinend nicht in der Lage, die sich daraus ergebenen Kontersituationen vernünftig auszuspielen. Außer der dicken Möglichkeit von Leon Griese, der den Ball frei vorm Tor nicht am Keeper vorbei bekam, konnte sich Frotheim vom stärker werdenden Druck der Isenstedter kaum mehr befreien. So avancierte Kevin Spilker zum Turm in der Schlacht und musste am Ende mehrfach eingreifen, um seinen Farben den Dreier zu sichern.
Negativer Höhepunkt aus Sicht der Frotheimer war die etwas überzogene gelbrote Karte gegen Malte Riechmann (88.).

Der VfL war selbst schuld: Es waren ausreichend Möglichkeiten da, um aus dem 2:0 ein deutlich komfortableres Ergebnis herauszuschießen, aber diese wurden teilweise kläglich vergeben. Und so baute man den Aufsteiger aus Isenstedt auf, der am Ende sicherlich einen Punkt verdient gehabt hätte. Auch mit Blick auf das Pech gegen Holzhausen, Preußen oder Ströhen nimmt man den Derbydreier jedoch gerne mit nach Hause.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Nils Pferner, Richard Wittemeier, Jan Nentwich, Leon Peters, Christoph Meyhoff, Fabian Hellmann (85. Maximilian Redekop), Jan Wullbrandt (61. Leon Griese), Malte Riechmann

SC Isenstedt:
Jerome Thomas, Tobias Bölk, Jonas Lindenblatt (83. Christian Bölk), Benedikt Schwarz, Daniel Sawatzki, Christian Gieselmann, Jonas Oestreich, Ewald Gretschmann, Dolay Selami Oglou, Joha Hagemann (80. Rick Oevermann), Behcet Salgin

Tore:
0 : 1  Wullbrandt (10.), 0 : 2  Meyhoff (42. FE), 1 : 2  Selami Oglou (65.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Riechmann (88.)
 

2019_09_29 - ISC-VfL

Vierter Sieg in Folge

10. Spieltag (6.10.2019): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt   3 : 1 (0 : 0)


Chancen ungenutzt

Gut 100 Zuschauer sahen eine weitgehend ausgeglichene erste Halbzeit mit einem Chancenplus aufseiten des VfL.
Gleich in der dritten Minute hätte es im VfB-Kasten klingeln müssen. Verteidiger Dennis Kahre war ausgerutscht und auf einmal stand Jan Wullbrandt frei Fabbenstedts Krakies, der jedoch parieren konnte. Den Rebound der daraus resultierenden Ecke schoss Maxi Redekop aus 17m an die Latte.
Hinten ließ der VfL kaum etwas anbrennen, in der Fabbenstedter Offensive blieb es bei Ansätzen. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken.

Entscheidung in der zweiten Halbzeit

In der 51. Minute scheiterte Wullbrandt erneut, diesmal per Kopf. Zwei Minuten später lenkte Krakies einen Meyhoff-Torschuss am linken Pfosten vorbei.
In der 58. Minute war es dann aber endlich soweit: Auf Vorlage von Dennis Brandenburg erzielte Jan Nentwich nach feiner Kombination die Frotheimer Führung. Vier Minuten später war es die selbe Konstellation, die auf 2:0 erhöhte. In der 71. dann Fabbenstedts erste Hundertprozentige, doch ein Kopfball ging knapp vorbei. Nach 72 Minuten erhöhte Fabian Hellmann nach „Bratens“ dritter Torvorlage auf 3:0.
Eine Viertelstunde vor Schluss landete ein missglückter VfL-Abwehrversuch beim eingewechselten Christian Vogt, der aus halblinker Angriffsposition satt zum Anschluss traf. Danach versuchte der VfB alles und hatte in der 76. (Kopfball) und 93. Minute (Richard Wittemeier klärt auf der Linie) noch zwei gute Möglichkeiten. Auf der anderen Seite verpassten es Hellmann (83. Pfosten) und Wullbrandt (89., frei vorm Tor), den Sack ganz zuzuschnüren.

Eine Leistungssteigerung mit verbesserter Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit bedeutete für den VfL einen verdienten Dreier. Nach dem vierten Sieg in Folge springt der VfL auf Platz 7.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Maximilian Redekop (46. Dennis Brandenburg), Jan Nentwich, Philip Bünemann, Nils Pferner, Fabian Hellmann (84. Sebastian Bollmeier), Christoph Meyhoff, Jan Wullbrandt, Richard Wittemeier, Leon Peters (74. Simon Ferling)

VfB Fabbenstedt:
Mirko Krakies, Timon Schmidt, Jannis Hagemeier (81. Cedric Schmidt), Markus Böschemeyer, Sebastian Vogt, Andreas Bajohr, Dennis Kahre, Mark von Hagen, Rico Müller (67. Ibrahim Arabi), Marc Borm, Jannis Katenbrink (57. Christian Vogt)

Tore:
1 : 0  Nentwich (58.), 2 : 0  Nentwich (62.), 3 : 0  Hellmann (74.), 3 : 1  C. Vogt (76.)

 

2019_10_06_VfL-VfB2

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Die Erste früher

Knappe Derbyniederlage

11. Spieltag (10.10.2019): TuS Gehlenbeck – VfL Frotheim   1 : 0 (0 : 0)


Für den VfL Frotheim ging es nach zuletzt vier Siegen in Folge am Wochenspieltag zum seit Jahren konstant spielenden TuS Gehlenbeck. Auf seifigem Geläuf hatte der VfL in den ersten 45 Minuten so seine Probleme. Viele Ausrutscher, Stockfehler und Fehlpässe bestimmten das Frotheimer Spiel. Dementsprechend waren die Gehlenbecker das spielbestimmende, aktivere Team. Torwart Kevin Spilker musste mehrmals nach Eckbällen in höchster Not klären, zweimal wurde durch Frotheimer Abwehrspieler der Ball auf der Linie geklärt und wiederum einmal flog der Ball an die Latte. Dennoch ging es mit einem torlosen, glücklichen Unentschieden in die Halbzeit.

ach der Halbzeitansprache und einem taktischen Wechsel kam der VfL deutlich mutiger aus der Kabine. Es wurden sich Chancen erspielt und man merkte, dass man doch mithalten konnte. Malte Riechmann zog einmal mit links vom Strafraumeck knapp vorbei und ein paar Zeigerumdrehungen später verpassten drei Leute im Sechzehner eine Hereingabe. Leider waren es dann in der 67. Minute die Spieler vom TuS, die das entscheidende Tor schossen. Aus Sicht des VfL sehr ärgerlich, weil man nun eigentlich in der Partie angekommen war und es mal wieder durch ein „Kacktor“ fiel.

Letztendlich ist es bei dem Ergebnis geblieben, wobei man sagen muss, dass dieses in Summe gesehen auch verdient war. Gehlenbeck hatte mehr Spielanteile, die besseren Chancen und hätten in Halbzeit eins schon führen müssen.
 

(Philip Bünemann)

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Nils Pferner, Fabian Hellmann, Dennis Brandenburg, Jan Wullbrandt, Richard Wittemeier (70. Sebastian Bollmeier), Malte Riechmann, Leon Peters

TuS Gehlenbeck:
Florian Niehaus, Marcel Grothe, Tom Lennart Hege, Simon Keiser, Robin Seidel, Andre Kottkamp, Christian Aldegeerds, Paul Luka Rolfs, Kilian Ramroth, Florian Rahe (75. Jan Kemmener), Jan Holzmeyer

Tor:
1 : 0  Hege (67.)
 

Glücklicher Derbyerfolg

12. Spieltag (13.10.2019): E. Tonnenheide – VfL Frotheim   1 : 2 (1 : 1)


Am 11. Spieltag ging es zum Nachbarschaftsduell nach Tonnenheide, das nächste Derby stand an. Bei sommerlichen Temperaturen hatte der VfL in der ersten Hälfte mal wieder so seine Probleme, um ins Spiel zu kommen. Einstellung, Wille und die letzte Konsequenz fehlten und so kam es, wie es kommen musste: Tonnenheide ging durch einen Schuss aus 16 Metern in Führung. Allerdings konnten die Frotheimer nur vier Minuten später das Ergebnis wieder korrigieren. Einen schönen Spielzug mit einer punktgenauen Flanke von Jan Nentwich schloss Dennis Brandenburg gekonnt mit links ab. Der VfL erarbeitete sich noch ein paar weitere Chancen, die aber allesamt nur halbherzig zu Ende gespielt wurden. Insgesamt war es eine schwache erste Halbzeit.

Wie in den letzten Spielen auch kam der VfL mit mehr Elan aus der Kabine; man hatte mehr Spielkontrolle, nahm die Zweikämpfe an und war gewillt dieses Spiel zu gewinnen. In der 51. Minute war es dann soweit: Wieder war es eine Koproduktion zwischen Nentwich und Brandenburg, letzterer traf zur 2:1-Führung. Durch ein drittes Tor wollte man den Sack zumachen, aber wie in Halbzeit eins erspielte man sich mehrmals die Möglichkeit, die aber allesamt nicht genutzt wurden. Tonnenheide schmiss alles nach vorne, es wurde auch mehrere Male ganz schön brenzlig. Trotzdem konnte das Ergebnis über die Zeit gerettet werden.

Schlecht gespielt, trotzdem gewonnen.

(Philip Bünemann)

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Philip Bünemann, Fabian Hellmann (78. Nils Pferner), Christoph Meyhoff (68. Sebastian Bollmeier), Dennis Brandenburg (78. Christopher Kellweries), Jan Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Leon Peters (90. Simon Ferling)

Eintracht Tonnenheide:
Pawel Zapala, Björn Lüker, Moritz Wiegmann, Eike Stratmann (78. Till Rohrbeck), Tim Möhlenpage (73. Lukas Koob), Rico Wischmeyer, Marc Anderson, Cedric Marschall, Christian Böker, Jan Möhlenpage, Maik Ahrens (65. Luke Jackson)

Tore:
1 : 0  Marschall (20.), 1 : 1  Brandenburg (24.), 1 : 2  Brandenburg (51.)

 

Sprung auf Platz 5

14. Spieltag (24.10.2019): TuS Stemwede – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 0)


Unentschieden-Spiel

Am letzten Wochenende hatte der VfL Ruhe, da sein Spiel aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse ausfallen musste.
In diesem Wochenspiel, vorgezogen aufgrund des Brockumer Marktes, starteten die Stemweder recht druckvoll. In der sechsten Minute vergab der TuS seinen ersten Hochkaräter. Frotheim befreite sich nur langsam und hatte in Jan Nentwichs Schuss, der aus spitzem Winkel knapp vorbei strich, seine erste Möglichkeit (11.). Kurz darauf musste Kevin Spilker sein Können bei einem verdeckten Schuss aufblitzen lassen.
Nach der recht lebendigen Anfangsphase neutralisierte man sich weitgehend. Außer einem Außenpfostenschuss von Dennis „Braten“ Brandenburg, der den Stemweder Keeper beim Ballwegschlagen entscheidend störte, passierte nichts mehr. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Pause.

Glücklicher Sieg

In der 49. (Latte) und 50. Minute (Distanzschuss) hätte der TuS in Führung gehen können. Stattdessen traf Christoph Meyhoff per direktem Freistoß zur schmeichelhaften Frotheimer Führung (60.). Die danach verunsicherten Stemweder hätten sich fast das 0:2 durch Fabian Hellmann gefangen und hatten Glück mit einer falschen Abseitsentscheidung zu ihren Gunsten. Folgerichtig erzielte Leon Griese in dieser Phase das 2:0 nach feiner Hellmann-Vorarbeit über die rechte Angriffsseite.
Jedoch gab sich Stemwede nicht auf und verkürzte in der 81. Minute. Dementsprechend kam es zu einer unangenehmen Schlussphase, in der die Gastgeber durchaus zum 2:2 hätten treffen können. Doch der gut aufgelegte Spilker hielt den Dreier fest.

Eine sehr mittelmäßige Frotheimer Leistung reichte für einen etwas glücklichen Dreier. Der VfL konnte seine wenigen Chancen effektiver nutzen. Mit Blick auf die beiden Stemwede-Spiele der Vorsaison nimmt man die Punkte allerdings gerne mit, die Frotheim zumindest temporär auf Rang 5 bringen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Philip Bünemann, Tobias Borchert, Richard Wittemeier, Leon Griese (83. Janik Schütte), Leon Peters, Christoph Meyhoff (82. Christopher Kellweries), Jan Wullbrandt, Jan Nentwich, Fabian Hellmann, Dennis Brandenburg (58. Sebastian Bollmeier)

TuS Stemwede:
Noel Hartmann, Lennard Quebe, Daniel Hegerfeld, Jascha Rybak (69. Tim Varenkamp), Nico Engelbrecht, Marvin Babienek, Maximilian Knop, Artur Seibel, Jascha Engelbrecht, Tolga Hortum (78. Mario Sander), Nils Kaes

Tore:
0 : 1  Meyhoff (60.), 0 : 2  Griese (73.), 1 : 2  Varenkamp (81.)
 

Glücklich-unglückliches Remis

15. Spieltag (3.11.2019): VfL Frotheim – TuS Levern   2 : 2 (2 : 1)


20 Minuten tote Hose

Für den erkrankten Christoph Meyhoff und den gesperrten Leon Peters rückten die lange verletzten Sebastian Bollmeier und Janik Schütte in die Startformation.
In den ersten 20 Minuten herrschte die pure Langeweile. Doch das sollte sich ändern.
In der 20. Minute eroberte Dennis Brandenburg den Ball, Schütte passte auf Leon Griese, der Leverns Lamburn aus halbrechter Position 18m vor dem Kasten keine Chance ließ.
Erst zehn Minuten später wachte der Aufsteiger auf, von dem vorher offensiv gar nichts zu sehen war. Aus einem Freistoß resultierte eine Doppelchance (30.), die Kevin Spilker vereitelte. Auch die darauf folgende Ecke brachte eine dicke Möglichkeit, doch Frotheims Abwehr klärte auf der Linie. In der 32. hätte Schütte fast auf 2:0 erhöht (18m-Schuss knapp vorbei). Doch in der 34. fiel das überfällige 1:1 nach einer Kombination, die der VfL nicht verhindern konnte.
Fast im Gegenzug das schmeichelhafte 2:1 für  Frotheim durch Jan Nentwich, der eine mustergültige Brandenburg-Vorlage einschieben konnte. In der 38. wiederum eine dicke Levern-Chance – doch abermals war Spilker nicht zu überwinden.

Frotheim verpasst es, den Sack zuzumachen

Zwischen der 45. und 70. Minute hatte der Gastgeber seine beste Phase. Dreimal stand Frotheim frei vor dem Tor (48., 57., 58.), dreimal hielt Lamburn. Die Freistöße von Bünemann (63. knapp vorbei) und Borchert (70. hauchdünn drüber) hätten ebenfalls das 3:1 bedeuten können. Zudem spielte der VfL mehrere verheißungsvoller Kontersituationen gegen eine wackelige TuS-Defensive schlampig aus. In der 70. Minute konnte Verteidiger Ganz Fabian Hellmann nur per Notbremse stoppen, doch die fällige rote Karte blieb aus.
Und so kam es, wie es kommen musst. Die Einladung des verpassten 3:1 nutzte die starke Leveraner Offensivabteilung zum Schlussspurt. In der 73. rettete Spilker per Fußbabwehr, in der 83. war jedoch auch er chancenlos gegen einen Helmich-Kopfball zum 2:2. Danach hatte Levern noch zwei ganz dicke Möglichkeiten, die jeweils auf der Linie gerettet wurden. Bleibt zu erwähnen, dass ebenso wie Ganz auch Frotheims Bollmeier Glück hatte, nach einer Frustaktion nicht vorzeitig zum Duschen geschickt worden zu sein.

Soll man sich freuen oder nicht? Unter dem Strich verdiente sich Levern diesen Punkt dank einer starken Offensivleistung. Frotheim zeigte wie schon in den Vorwochen eine äußerst durchwachsene Leistung. Und so geht das Unentschieden aufgrund des gleichen Torchancenverhältnisses durchaus in Ordnung.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janik Schütte (46. Malte Riechmann), Jan Nentwich, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Fabian Hellmann, Dennis Brandenburg, Jan Wullbrandt, Richard Wittemeier (46. Nils Pferner), Leon Griese

TuS Levern:
Vincent Lamburn, Christoph Kollweier, Daniel Meyer, Daniel Ganz, Nils Langelahn, Marius Helmich, Gökhan Gören, Lars Langenberg (49. Waldemar Suckau), Jannes Wüppenhorst, Ayhan Gören, Daniel Sudermann

Tore:
1 : 0  Griese (20.), 1 : 1  Gören (34.), 2 : 1 Nentwich (36.), 2 : 2  Helmich (84.)

 

Unnötige Spannung

13. Spieltag (7.11.2019): VfL Frotheim – SV Schnathorst   3 : 2 (2 : 0)


Chancenwucher

Der VfL musste auf Tobias Borchert und Fabian Hellmann verzichten, dafür waren Leon Peters und Christoph Meyhoff wieder an Bord.
Bei nasskaltem Wetter und schwer bespielbarem Geläuf war Frotheim gleich am Drücker. Nach Steilpass von Meyhoff schloss Dennis Brandenburg schon früh zum 1:0 ab. Im weiteren Verlauf überboten sich die Frotheimer mit dem Auslassen klarster Torchancen. Sebastian Bollmeier, Leon Peters, Jan Nentwich und Dennis Brandenburg vergaben, dazu hätte sich Schnathorsts Keeper Hopfauf die Murmel fast selbst ins eigene Netz gelegt. Es hätte längst 3:0 oder 4:0 stehen müssen, ehe Schnathorst kurz vor dem Ausgleich stand (30.). Kurz darauf traf der quirlige Nentwich nach einem Freistoß zum überfälligen 2:0.

Schnathorst kommt ran

Im zweiten Abschnitt gestalteten die Gäste das Match ausgeglichener, das aber nun deutlich an Niveau verlor und fahriger wurde, aber fair blieb. Auf beiden Seiten war je eine Top-Gelegenheit zu verzeichnen, ehe der SVS innerhalb von zwei Minuten das 2:1 und das 2:2 (durch den Ex-Frotheimer Ali Ali Oglou) schaffte und damit den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellte. Fast wäre ihnen das 3:2 gelungen. Frotheim wachte nun wieder auf, aber auch in der jetzt besten VfL-Phase der zweiten Halbzeit wollte der Führungstreffer zunächst nicht fallen. Der eingewechselte Leon Griese hatte gleich viermal die Führung auf dem Fuß, zudem traf Bollmeier nur den Pfosten. Kurz vor Schluss war es dann Brandenburg, der eine Bollmeier-Vorlage zum Siegtreffer einschob.

Frotheim hat sich das Leben selbst schwer gemacht, weil selbst klarste Gelegenheiten nicht genutzt wurden. Letztlich hätte der Schuss sogar nach hinten losgehen können, doch nach 90 Minuten konnten sich die Bunde-Schützlinge über einen hoch verdienten Dreier freuen.
Hervorzuheben ist die unauffällige und unaufgeregte Schiedsrichterleistung.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Philip Bünemann, Nils Pferner, Jan Wullbrandt, Richard Wittemeier, Christoph Meyhoff (60. Leon Griese), Leon Peters, Jan Nentwich, Dennis Brandenburg (89. Christopher Kellweries), Sebastian Bollmeier, Malte Riechmann (67. Janik Schütte)

SV Schnathorst:
Michael Hopfauf, Renee Terbeck, Stefan Becker, Andreas Wedel, Ali Ali Oglou (71. Johannes Wedel), Maurice Korff, Marcel Litke, Cem Akyol, Benedikt Ruschmeier, Justin Malarski, Philip Dreyer

Tore:
1 : 0  Brandenburg (7.), 2 : 0  Nentwich (36.), 2 : 1  Malarski (60.), 2 : 2  Ali Oglou (61.), 3 : 2  Brandenburg (85.)

 

Dreier trotz Grottenkick

16. Spieltag (10.11.2019): Union Varl – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 0)

Das Beste war das 0:0

Bei herrlichem Spätherbstwetter mussten beide Teams auf einige Säulen verzichten, wobei die Varler noch gebeutelter waren. So bot Frotheims Ex-Coach Florian Haase Stammkeeper Redeker im Angriff auf.
Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen ein vogelwildes, spielerisch grausiges A-Liga-Spiel. Der VfL spielte die wohl schlechteste Halbzeit der Saison und konnte froh sein, mit einem 0:0 in die Kabine gekommen zu sein. Die kampfstarken Varler hatten nach Abspielfehlern zwei ganz dicke Möglichkeiten (10., 24.), die sie jedoch nicht verwerten konnten. Frotheim dagegen verzeichnete erst in der 44. Minute seine erste Torannäherung. Jan Nentwichs Distanzschuss strich knapp über das Varler Gehäuse.

Frotheim drehte das Spiel

Zwar steigerte sich der VfL in der zweiten Halbzeit, blieb aber immer noch weit unter seinen Möglichkeiten. Und so war die 1:0-Führung der Varler nicht unverdient. Kevin Spilker faustete eine Flanke nach vorne und aus ca. 18m war Wehbrink mit einem strammen, mittigen Schuss erfolgreich.
Erst danach wachte die Bunde-Elf auf. Im Gegenzug traf Christoph Meyhoff nur den Pfosten, Nentwichs Flachschuss strich knapp am Gehäuse vorbei. In der 63. war es dann aber so weit. Varls Keeper Heuser konnte einen Meyhoff-Schuss nur abklatschen, was Dennis Brandenburg per Abstauber durch die Hosenträger zum Ausgleich nutzte.
In der 72. erzielte Nentwich nach einem der wenigen flüssigen Spielzüge das schmeichelhafte 2:1. United versuchte danach zwar viel, doch Frotheim war durch einige Kontersituationen dem 3:1 letztlich näher.
Dementsprechend blieb es beim knappen Auswärtssieg.

Es war ein Match zum Vergessen, bei dem eine Punkteteilung vermutlich das gerechtere Ergebnis gewesen wäre, trotz des VfL-Chancenplus. Immerhin konnte Frotheim einen Rückstand in einer komplett zerfahrenen Begegnung noch in einen Sieg ummünzen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Nils Pferner, Philip Bünemann, Richard Wittemeier, Jan Wullbrandt, Jan Nentwich, Christoph Meyhoff, Leon Peters, Malte Riechmann, Leon Griese (62. Sebastian Bollmeier), Dennis Brandenburg (89. Christopher Kellweries)

Union Varl:
Sebastian Heuser, Daniel Pöttker (Bjarne Hohmeier), Sören Ihlenfeld (80. Hichem Talbi), Marvin Koch, Nico Wehbrink, Jens Meier, André Lange, Tobias Wentland, Marcel Redeker (70. Lauritz Brokmann), Fabian Ihlenfeld, Leon Viermann

Tore:
1 : 0  Wehbrink (55.), 1 : 1  Brandenburg (63.), 1 : 2  Nentwich (72.)

 

VfL bestätigt Top-Position

17. Spieltag (14.11.2019): VfL Frotheim – BSC Blasheim   3 : 1 (1 : 1)


Postwendender Ausgleich

In diesem vorgezogenen letzten Spiel des Jahres ging es gegen eine homogene  Blasheimer Truppe auch um eine Standortbestimmung, gerade nach den eher schwächeren Leistungen der letzten Wochen.
Der VfL hatte im ersten Abschnitt mehr Spielanteile, da Blasheim ihm Räume ließ und auf Fehler lauerte. Einen Abspielfehler von Christoph Meyhoff nutzten die Gäste zur Führung. Doch nur zwei Minuten später glich Sebastian Bollmeier mit seinem ersten Saisontreffer aus, als er einen Abklatscher von Keeper Görl nutzte.

VfL belohnt sich

Das Spiel wurde im zweiten Abschnitt von beiden Seiten deutlich körperbetonter, teilweise nickeliger. Der VfL nahm den Rückenwind des Ausgleichstreffers mit und drückte auf die Führung. Kurios war das 2:1 – Malte Riechmann flankte den Ball aus der Rechtsaußenposition an den Pfosten, von da schoss ihn Jan Nentwich an den anderen Pfosten. Der Ball landete im Sechzehner und in der allgemeinen Verwirrung traf Youngster Leon Peters aus 14m.
Danach konnten sich die Blasheimer zwar befreien, hatten jedoch keine nennenswerte Torgelegenheit. Kurz vor Schluss machte Bollmeier nach einem technischen Fehler eines Blasheimer Verteidigers mit dem 3:1 den Deckel drauf.

Der VfL Frotheim krönt die Hinrunde mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen und siegte verdient. Damit hat die Bunde-Elf nach 17 Spielen muskulöse 32 Punkte. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren es elf Punkte nach 17 Spielen, am Ende 30 Punkte nach 30 Spielen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Philip Bünemann, Nils Pferner, Richard Wittemeier (34. Jan Wullbrandt), Leon Griese (85. Fabian Hellmann), Leon Peters, Christoph Meyhoff (88. Simon Ferling), Sebastian Bollmeier, Malte Riechmann, Jan Nentwich

BSC Blasheim:
Steffen Görl, Phil Langner (68. Tilman Werdin), Til Eberhardt, Yannik Voss (72. Deniz Akbas), Robin Bade, Benedikt Feldmann, Kevin Rahmöller, Cemali Akköse, Jannik Beier (83. Linus Leibelt), Lukas Kleinschmidt (61. Simon Schiller), Ernst V. Lückingsmeyer

Tore:
0 : 1  Feldmann (43.), 1 : 1  Bollmeier (45.), 2 : 1  Peters (52.), 3 : 1  Bollmeier (85.)
 

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