FB1 TT TU AER

1

TuS Tengern II

29

57

2

VfB Fabbenstedt

29

55

3

SSV Pr. Ströhen

29

52

4

TuS Gehlenbeck

29

50

5

BSC Blasheim

29

48

6

TuRa Espelkamp

29

44

7

TuS Stemwede

29

44

8

FC Pr. Espelkamp II

29

42

9

HSC Alswede

29

41

10

SuS Holzhausen

29

40

11

SV Schnathorst

29

40

12

Union Varl

29

32

13

E. Tonnenheide

29

30

14

VfL Frotheim

29

27

15

BW Oberbauerschaft

29

25

16

SV Börninghausen

29

22

 

VfL Frotheim I - Kreisliga A Lübbecke - Spielberichte

Gerechtes Remis

1. Spieltag (12.8.2018): VfL Frotheim – SuS Holzhausen   0 : 0


Toller Reflex

Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius tasteten sich der Aufsteiger und der Meisterschaftsanwärter Holzhausen zunächst ab. In der 14. Minuten bekamen die etwa 90 Zuschauer die erste Torraumszene zu sehen. Philip Bünemanns Chance vereitelte Keeper Pollert mit einem erstaunlichen Reflex. Die Holzhauser hatten ihre beste Szene in der 18. Minute: Kevin Spilker erwischte den Ball im 1:1-Duell noch so gerade. Kurz darauf scheiterte Thorsten Meyer, als er aus spitzem Winkel das Tor nur um Zentimeter verfehlte (22.). Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Teams.

Kaum Chancen

In der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Gäste zwar ein leichtes Übergewicht, kamen jedoch zu keiner nennenswerten Einschussmöglichkeit. Der VfL setzte vorne zwei Nadelstiche durch einen Freistoß (65.) und einen Konter nach Ballverlust der Holzhauser (75.). Letztlich waren aber auch die Gastgeber nicht zwingend genug.

In einer torchancenarmen Begegnung errang der VfL einen verdienten Punkt dank einer konzentrierten und engagierten Vorstellung. Davon war im Vorfeld nicht unbedingt auszugehen.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann (89. Marvin Straube), Nils Pferner, Jan Nentwich (60. Jan Wullbrandt), Janik Schütte, Leon Griese, Cerryg Forward, Thorsten Meyer (70. Fabian Hellmann)

SuS Holzhausen:
Lars Pollert, Martin Lidke, Pascal Hegner, Nico Schmidt, Sean Davy, Tilman Koch (56. Nico Meyer), Henning Kirchner, Christian Obering (66. Niklas Saß), Alexander Hegner, Fabio Almoslechner, Sebastian Kleine (46. Bjarne Rabbe)

Tore:
Fehlanzeige
 

18_08_12_VfL-SuS1

Unter Wert verkauft

2. Spieltag (19.8.2018): SV Schnathorst – VfL Frotheim   4 : 1 (1 : 0)


Schwache erste Hälfte

Bei wieder einmal hochsommerlichen Temperaturen kam der personell arg gebeutelte VfL nur schwer in die Gänge. Bereits nach drei Minuten hätte der Gastgeber nach einem schlimmen Abwehrbock führen müssen, doch Kevin Spilker hielt das 0:0. Danach folgte eine Flut an Fehlpässen, vor allem auf Frotheimer Seite, doch zunächst konnte der SVS kein Kapital daraus schlagen. In der 20. Minute der nächste Hochkaräter, es brannte lichterloh im Strafraum des Aufsteigers. Glück gehabt.
Erst ab der 30. Minute fing sich der VfL und hatte kurz darauf die große Chance zur Führung. Im Gegenzug dann der unter dem Strich verdiente Führungstreffer für Schnathorst nach einem Konter durch Goalgetter Merschel, der bis zur Halbzeit Bestand hatte.

Ausgekontert

Im zweiten Spielabschnitt machte der VfL Vieles besser. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da rauschte ein Bollmeier-Schuss nur knapp am SVS-Kasten vorbei. Fünf Minuten später musste Keeper Hopfauf eingreifen und den Augleich verhindern. Frotheim drückte nun auf den Ausgleich und die SVS-Abwehr wackelte gewaltig. Folgerichtig fiel das 1:1 durch den A-Jugendlichen Jan Wullbrandt auf Vorlage seines Bruders Tim. Doch im Gegenzug fing sich der VfL ein vermeidbares Kopfballtor. Frotheim blieb tonangebend und hatte mehrere Möglichkeiten, das inzwischen überfällige 2:2 zu erzielen. Doch in die Drangperiode hinein gelangen den Gastgeber zwei Kontertore.

Aufgrund der schwachen ersten Frotheimer Halbzeit und dem zwingenderen Abschluss der Schnathorster muss von einem verdienten, allerdings viel zu hohen Heimsieg gesprochen werden. Gegen einen knackbaren SV Schnathorst war eindeutig mehr drin.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Sebastian Breuer, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Richard Wittemeier, Jan Nentwich (55. Jan Wullbrandt), Janik Schütte (65. Danny Nitschke), Leon Griese (80. Fabian Hellmann), Sebastian Bollmeier, Tim Wullbrandt

SV Schnathorst:
Michael Hopfauf, Lukas Harms, Marcel Litke (40. Michele Braunsberger), Raphael Kirschbaum (86. Sascha Budde), Maurice Korff, Arne Merschel, Philip Dreyer, Max Redekopp, Stefan Becker, Fabian Peitzmeier, Andreas Wedel (76. Florian Weber)

Tore:
1 : 0  Merschel (34.), 1 : 1  J. Wullbrandt (59.), 2 : 1  Merschel (60.), 3 : 1  Redekopp (86.), 4 : 1  Merschel (89.)
 

18_08_19_SVS-VfL_Forward

Zwei Punkte verloren

3. Spieltag (26.8.2018): VfL Frotheim – TuS Stemwede   1 : 1 (0 : 1)


Spiel auf ein Tor

Aufgrund der Frotheimer Dresch- und Backtage fanden nur etwa 50 Zuschauer den Weg in die Sandhasenarena. Die allerdings sahen ein über weite Strecken gutklassiges, temporeiches und spannendes A-Liga-Spiel.
Der VfL legte gut los und kam in der vierten und sechsten Minute zu guten Torchancen durch Thorsten Meyer. In der zehnten vergab Sören Riechmann aus aussichtsreicher Position. Wie aus dem Nichts dann das 0:1 durch einen sehenswerten Volleyschuss durch Jascha Rybak (15.).
Frotheim ließ sich jedoch nicht beirren und spielte weiter auf das Stemweder Tor. Doch der Ball wollte einfach nicht rein. Cerryg Forward vergab (20.), und zwei Minuten später kratzte die TuS-Verteidigung einen Griese-Ball von der Linie. Mit Glück und Geschick hielt Stemwede die knappe Führung.

Hochverdienter Ausgleich

Auch im zweiten Abschnitt blieb der VfL am Drücker, wobei die Hundertprozentigen zunächst ausblieben. Den überfälligen Ausgleich erzielte Sebastian Bollmeier per Abstauber, nachdem Stemwedes Keeper Henke den Ball nach einem Forward-Schuss nur abklatschen konnte.
In einer intensiven Begegnung hatte der VfL einfach kein Glück. Ein Kopfball von Forward sprang an den Innenpfosten, von dort wurde er in höchster Not rausgedroschen.
Fast hätte Stemwede den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt, denn kurz vor Schluss musste Kevin Spilker im 1:1-Duell sein Können zeigen. Letztlich blieb es beim Unentschieden.

Die personell geschwächten Stemweder hatten das notwendige Fortune, einen Punkt aus Frotheim zu stibitzen. Der VfL war haushoch überlegen, war aber vor dem Tor nicht zwingend genug und vergab reihenweise beste Einschussmöglichkeiten. Und so hängt man unnötiger- und ärgerlicherweise nach zwei Spieltagen im Tabellenkeller.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Jan Wullbrandt (81. Jan Nentwich), Sebastian Bollmeier, Thorsten Meyer (69. Tim Wullbrandt), Richard Wittemeier, Cerryg Forward, Janik Schütte, Leon Griese (56. Nils Pferner)

TuS Stemwede:
Eike Henke, Lennard Quebe, Maximilian Knop (61. Nico Engelbrecht), Ananda Nottbeck, Dominik Heyn, Jascha Rybak, Markus Kokemoor, Felix Roeske, Daniel Hegerfeld (75. Paul Albrecht), Nils Kaes (79. Felix Wick), Jens Thiesing

Tore:
0 : 1  Rybak (15.), 1 : 1  Bollmeier (62.)
 

2018_08_26_VfL-Stemwede_Jan Wullbrandt

Großes Bemühen, kein Ertrag

4. Spieltag (2.9.2018): FC Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim   2 : 1 (2 : 0)


Frotheimer Gastgeschenke

Beide Teams tasteten sich zunächst ab, wobei die Preußen die technisch bessere Spielanlage zeigten, der VfL aber viele Mittelfeldduelle für sich entscheiden konnte. Nach etwa zehn Minuten gewann Frotheim etwas die Oberhand, doch mitten in diese Phase hinein erzielte Preußens Dabone per Kopfball-Bogenlampe das überraschende 1:0. Da sah die VfL-Abwehr samt Torwart alles andere als gut aus. Nur eine Minute später fast das 2:0, doch der Ball ging aus spitzem Winkel daneben. Durch zahlreiche krasse Fehlpässe im Spielaufbau machte Frotheim sich das Leben schwer. Einer dieser Katastrophenbälle ermöglichte den Espelkämpern das 2:0. Kurz darauf zwang Jan Wullbrandt aus 28m Salin zu einer starken Parade. Ansonsten blieb es zumeist bei netten Ansätzen.

Anschlusstreffer zu spät

Im zweiten Abschnitt gab es zahlreiche Torgelegenheiten auf beiden Seiten, wobei die Preußen-Chancen fast durchgängig aus dem teilweise miserablen Frotheimer Spielaufbau resultierten. Die besten Möglichkeiten der zweiten Hälfte vergaben Sebastian Bollmeier (60.) und Tim Wullbrandt (85.), die jeweils völlig frei vorm Tor an Keeper Salin scheiterten. So kam das fein herausgespielte Anschlusstor von Jan Nentwich zu spät, obwohl Wullbrandt die Ausgleichschance noch auf dem Hinterkopf hatte.

Unter dem Strich ein glücklicher, aber verdienter Preußen-Sieg, der zu spät gewaltig wackelte. Der VfL lässt vorne viel liegen und verteilt hinten Geschenke, von denen mehrere noch ungenutzt blieben. Und mit dem Prädikat „nett gespielt“ lassen sich nur schwerlich Punkte holen. Dementsprechend findet sich Frotheim sieglos auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Jan Wullbrandt (81. Thorsten Meyer), Sebastian Bollmeier (68. Janik Schütte), Nils Pferner, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Leon Griese (63. Malte Riechmann), Cerryg Forward

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Jona Willemsen (87. Philipp Pollum), Robert Wiens, Malte Glatzel, Niko Klosa, Nico Rehling, Niels Bodendorfer (83. Jannik Peters), Justus Maschmeier (71. Serkan Bodur), Jonas Kalburg, Housseni Dabone, Alexander Diedrich

Tore:
1 : 0  Dabone (18.), 2 : 0  Dabone (28.), 2 : 1  Nentwich (90.)
 

2018_09_02 - Pr2-VfL

Weiterhin sieglos

5. Spieltag (6.9.2018): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt   1 : 2 (0 : 1)


Effektive Fabbenstedter

Die Gesichter wurden lang und länger, als der Abpfiff ertönte. Mit 1:2 musste sich der VfL im Derby gegen Fabbenstedt geschlagen geben. Und eigentlich wusste auf beiden Seite keiner, warum.
In einer gutklassigen A-Liga-Partie war der VfL die bessere Mannschaft. Doch Frotheim schaffte es – wie so oft – nicht, die klaren Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Die besten vergab zweimal Jan Nentwich, der frei vorm Tor in Vullriede seinen Meister fand. Auch Bastian Pott nach einem Solo fehlte Fortune.
Selbiges hatten die Fabbenstedter, obwohl diese verletzungsbedingt schon früh zweimal wechseln mussten. Kurz vor der Halbzeit flog ein halb verunglückter Volleyaufsetzer von Bajohr über Kevin Spilker hinweg ins lange Eck und bedeutete die äußerst schmeichelhafte Halbzeitführung.

Hoher Aufwand, wenig Ertrag

Kurz nach dem Wiederanpfiff verfehlte Philip Bünemanns Distanzschuss das VfB-Gehäuse nur knapp. Auch Sebastian Bollmeier brachte das Spielgerät nicht im Kasten unter (62.). Erst Sören Riechmann, der ein Solo mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck abschloss, sorgte für das überfällige 1:1. Zwei Minuten später hätte der VfB durch seine einzige richtig herausgespielte Offensivaktion eine gute Chance, doch Droste scheiterte an Spilker. Wenige Minuten später machte er es besser und nutzte einen Ballverlust Tim Wullbrandts zur Führung. Frotheim versuchte es weiter, doch es sollte nicht mehr sein. Zuletzt scheiterte Malte Riechmann wiederum an Vullriede.

Kompliment an Fabbenstedt, die aus drei Chancen zwei Tore machten. Effektiver geht es kaum. Der VfL betreibt einen riesigen Aufwand, zeigt seine bisher beste Saisonleistung und ist die klar bessere Mannschaft, belohnt sich aber einfach nicht und bleibt vor dem Tor glück- und harmlos.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner (89. Leon Griese), Thorsten Meyer (71. Tim Wullbrandt), Bastian Pott, Jan Nentwich (63. Jan Wullbrandt), Malte Riechmann, Cerryg Forward

VfB Fabbenstedt:
Leon Vullriede, Timon Schmidt (36. Rico Müller), Jannis Hagemeier, Robin Maschmann, Christoph Schmidt, Sebastian Vogt (20. Muhammed Pehlivan), Christian Vogt, Felix Droste, Andreas Bajohr, Dennis Kahre, Cedric Schmidt

Tore:
0 : 1  Bajohr (44.), 1 : 1  S. Riechmann (73.), 1 : 2  Droste (83.)
 

2018_09_06 - VfL-Fabbenstedt (2)

Erster Dreier

6. Spieltag (13.9.2018): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim   2 : 3 (1 : 2)


Die Erleichterung beim VfL Frotheim war riesig. Zum einen darüber, die Abwehrschlacht am Donnerstagabend im Auswärtsspiel bei TuRa Espelkamp erfolgreich überstanden zu haben, zum anderen mit dem 3:2 endlich den ersten Saisonsieg in der Lübbecker Fußball-Kreisliga A geschafft zu haben. „Die Entwicklung stimmt. Jetzt hat sich die Mannschaft für ihre guten Leistungen auch endlich mal mit einem Sieg belohnt", betonte Christoph Meyhoff.
Bevor er und Florian Haase als Trainerduo des VfL über den ersten Dreier jubeln konnten, hatten sie bange Minuten zu überstehen. Gastgeber TuRa Espelkamp war durch einen Treffer von Friedrich Lechner auf 2:3 herangekommen. „Da waren noch gut 30 Minuten zu spielen, die letzten 20 glichen dann einer Abwehrschlacht, in der wir einige brenzlige Situationen zu überstehen hatten", schilderte Meyhoff.
Die 60 Spielminuten zuvor hatten ein anderes Bild in Alt-Espelkamp gezeigt. Nämlich sehr selbstbewusst auftretende Frotheimer, die viele Ballgewinne verbuchten und daraus Kapital zu schlagen wussten. Das 1:1 (29.) erzielte Tobias Borchert per Kopf nach einer Hereingabe von Philip Bünemann. Letzterer war in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit für die Frotheimer Führung zuständig, als er den Ball aus rund 23 Metern perfekt traf und über TuRa-Torwart Yannik Thie hinweg versenkte. Als Leon Griese mit dem vierten Frotheimer Torschuss das 3:1 (49.) gelang, schien die Partie entschieden, wurde aber noch einmal spannend. Thomas Gräber hatte die Gastgeber in Führung gebracht (17.).

(Quelle: Neue Westfälische, 15.9.2018)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Jan Nentwich, Janik Schütte (84. Danny Nitschke), Malte Riechmann (57. Fabian Hellmann), Leon Griese (89. Richard Wittemeier)

TuRa Espelkamp: Yannik Thie, Thomas Gräber, Andri Reimer (46. Friedrich Lechner), Stephan Martens (54. Sebastian Hagemann), Andreas Derksen, Richard Reimer (71. Julian Rodewald), Danny Stoll, Thomas Suckau, Paul Unrau, Tobias Pauls, Dave Holle

Tore: 1 : 0  Gräber (17.), 1 : 1  Borchert (29.), 1 : 2  Bünemann (45.), 1 : 3  Griese (49.), 2 : 3  Lechner (56.)
 

Halbzeit 1 verschlafen

7. Spieltag (16.9.2018): HSC Alswede – VfL Frotheim   3 : 2 (3 : 0)

„Unsere Jungs waren erst ab 16 Uhr anwesend", meinte Frotheims Trainer Florian Haase mit einer leichten Ironie. In der ersten Halbzeit waren die Frotheimer mit dem 0:3 durch die Tore von Tim Hageböke (13.) und dem Doppelpack von Manuel Reiss (21., 45.) noch mehr als gut bedient, da Alswede noch zwei Mal das Aluminium traf. Dann aber drohte die Partie zu kippen. Durch Tore von Tim Wullbrandt (48.) und ein Eigentor von Ahmet Tsingour (53.) schaffte der VfL schnell den Anschluss zum 3:2. Am Ende aber fehlten nach dem Kraftakt am vergangenen Donnerstag die notwendigen Körner, um noch auf das 3:3 zu drängen.

(Quelle: Neue Westfälische, 17.9.2018)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt (64. Malte Riechmann), Janik Schütte (57. Jan Wullbrandt), Leon Griese, Cerryg Forward

HSC Alswede:
Steffen König, Ahmet Tsingour, Andre Kirchner, Pierre-Maurice Katenbrink, Tim Kricke (46. Sandor Badal, 82. Enes Topaloglu), Erdal Gökcen, Mucahit Celik, Manuel Reiss (70. Alexander Thoss), Tim Hageböke, Radvan Yigit, Taner Tzampasoglou

Tore:
1 : 0  Hageböke (13.), 2 : 0  Reiss (21.), 3 : 0  Reiss (45.), 3 : 1  Wullbrandt (48.), 3 : 2  Tsingour (53., Eigentor)

 

Verdiente Niederlage

8. Spieltag (23.9.2018): VfL Frotheim – TuS Tengern II   1 : 3 (1 : 2)


Mal wieder die erste Halbzeit verschlafen

Tengerns Reserve schien das regnerische Wetter besser anzunehmen. Nach etwas Anlaufzeit übernahm der Bezirksligaabsteiger das Ruder. Mit der ersten gefährlichen Chance klingelte es – wie so oft – im Frotheimer Kasten. Und ehe sich’s der VfL versah, schepperte es schon wieder; das geschah nur fünf Minuten nach der Führung, und zwar nach einer scharfen flachen Hereingabe, die Landesligaleihgabe Erdelt aus kurzer Distanz einschob. Danach gestaltete der VfL das Spiel offener. Mit der ersten zwingenden Offensivaktion gelang Thorsten Meyer der Anschlusstreffer, als er aus 13m humorlos versenkte.
Noch vor der Pause hätte Tengern den alten Abstand wieder herstellen können, doch Janes Hußmann rettete zweimal in höchster Not.

Frotheim zahnlos

Im zweiten Spielabschnitt traf Tengerns Kante nur den Pfosten (47.). Frotheim agierte jetzt jedoch viel aggressiver als zuvor, sodass sich das Spiel mehr und mehr in Tengerns Hälfte verlagerte. Doch der Gast verteidigte clever und erstickte Frotheims Bemühungen meist im Keim. Oft mit unlauteren Mitteln, was vier gelbe Karten (für eine Ringereinlage gegen Bollmeier wäre eine Rote nicht unverdient gewesen) nach sich zog. Ein Konter, der zum 3:1 führte, machte die Frotheimer Ausgleichsambitionen zunichte. Danach sprangen nicht mehr als zwei Chancen von Bollmeier und ein Borchert-Freistoß sprangen dabei heraus. Zu wenig.

Die erste Halbzeit verpennt und dann nach vorne zu harmlos. Der VfL konnte spielerisch mithalten, kam aber nie für einen Punkt infrage, weil Tengern II die besseren Chancen hatte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Richard Wittemeier, Nils Pferner, Philip Bünemann, Cerryg Forward, Sebastian Bollmeier, Leon Griese, Jan Nentwich (46. Fabian Hellmann) Thorsten Meyer (63. Jan Wullbrandt)

TuS Tengern II: Oliver Korejtek, Florian Hartmann, Björn Bredemeier, Nico Erdelt, Robin Schnake, Jannik Brockmeier, Hassane Kante (63. Michael Grätz), Timo Gerfen, Marcel Nuyken, Jonas Schnake, Cedrik Schillak (78. Daniel Schmidt)

Tore: 0 : 1  Hartmann (20.), 0 : 2  Erdelt (25.), 1 : 2  Meyer (30.), 1 : 3  Schmidt (83.)

 

2018_09_23 - VfL-TengernII

Hoher Aufwand, kein Ertrag

9. Spieltag (27.9.2018): E. Tonnenheide – VfL Frotheim   2 : 0 (0 : 0)


Halbzeit des Schuhe Zubindens

Die erste Halbzeit verlief ziemlich ausgeglichen. Frotheim war engagiert, Tonnenheide agierte etwas reifer. Wann immer die Partie Fahrt aufnahm, wurde sie jedoch flugs unterbrochen – durch Einwürfe, Freistöße oder aufreizend langes Zubinden des Schuhwerks durch die Gastgeber. Selten erlebt, das.
Torchancen gab es auch, und zwar zwei dicke pro Seite, sodass das 0:0 zur Pause gerecht war.

Frotheim verteilt – wie immer – Geschenke

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielgeschehen kaum, mit dem feinen Unterschied, dass Tonnenheide das erste Frotheimer Geschenk dankbar annahm. Schreiner schoss aus 20m einfach mal aufs Tor, gar nicht mal platziert, doch Kevin Spilker stand zu weit vor seinem Kasten, sodass sich der Ball zum 1:0 über ihn ins Netz senkte. Im Anschluss hatten Cerryg Forward und Sebastian Bollmeier sehr gute Ausgleichschancen, doch im Gegenzug nutzte Schmidt ein Missverständnis zwischen Hußmann und Spilker zum zweiten Geschenk, dem schmeichelhaften 2:0.
Selbst nach diesem vermeintlichen Knock-Out hatte der VfL noch seine Möglichkeiten, den besten Mann auf dem Platz, Tonnenheides Zapala, zu überwinden, doch selbst als selbiger schon auf dem Boden lag, konnte Jan Nentwich den Ball aus kürzester Distanz nicht komplett über die Linie bringen. Wer solche Chancen liegen lässt, kann nicht gewinnen, und somit blieb es beim 0:2.

Die Geschichte setzt sich fort: Engagiert, spielerisch auf Augenhöhe, zwei dicke Patzer, vorne nicht effektiv, viel versucht, kein Ertrag. Fünf Punkte nach einem gespielten Saisondrittel sind dementsprechend kein Zufall. Wenn sich nichts ändert, wird es nicht reichen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Thorsten Meyer (70. Jan Nentwich), Bastian Pott, Malte Riechmann, Cerryg Forward

Eintracht Tonnenheide:
Pawel Zapala, Matthias Schlechte, Daniel Düvel (46. Justin Schreiner), Moritz Wiegmann, Rico Wischmeyer, Torben Kreienbrock, Maik Ahrens, Niklas Kleinert, Christian Böker, Sven Schmidt, Tommi Pieper (65. Lukas Koob)

Tore:
1 : 0  Schreiner (71.), 2 : 0  Schmidt (81.)
 

Kleiner Befreiungsschlag

10. Spieltag (7.10.2018): SVE Börninghausen – VfL Frotheim   2 : 4 (1 : 1)


Wieder früher Rückstand

Der Rahmen war interessant, denn es spielte bei strahlendem Oktobersonntag der Vorletzte gegen den Drittletzten vor sehr ordentlicher Kulisse. Im Grunde lief noch die Phase des Abtastens, als es – mal wieder – im VfL-Gehäuse schepperte. Goalgetter Pötting nutzte eine Fehlerkette über die linke Angriffsseite aus spitzem Winkel zum 1:0.
Es dauerte ein paar Minuten, ehe Frotheim sich fing, doch zunächst blieben die Offensivbemühungen harmlos. Die beste VfL-Chance vergab Bastian Pott (20.), als er nach einem blitzsauberen Solo aus kurzer Distanz scheiterte. Erst Sebastian Bollmeier brach den Fluch und traf zum verdienten 1:1. Auch im weiteren Verlauf war der VfL die aktivere Mannschaft. Kurz vor der Halbzeit wollte der Gastgeber einen Elfmeter für sich gesehen haben, doch der  insgesamt souverän leitende Referee Uwe Wiehe entschied auf einen Freistoß für Frotheim (bereits vorher stand der SVEB-Stürmer im Abseits). Umgekehrt übersah er ein Handspiel der Gastgeber im eigenen Strafraum.

Fulminante Schlussphase

In den ersten 20 Minuten nach dem Pausentee passierte kaum etwas, vor allem vom VfL kam viel zu wenig. Doch als Börninghausen mit dem ersten zwingenden Angriff den Spielverlauf mit dem 2:1 auf den Kopf stellte, wachte Frotheim wieder auf. Philip Bünemann traf wenig später aus kurzer Distanz zum 2:2. Einige Minuten später setzte Janes Hußmann energisch nach und bugsierte das Spielgerät nach Pott-Zuspiel zum 3:2 über die Linie. Börninghausen versuchte danach zum Ausgleich zu kommen, lief jedoch in mehrere Frotheimer Konter. Fünf Minuten vor Schluss traf Sebastian Bollmeier nur den Pfosten. Für den Schlussakkord sorgte Sören Riechmann per Rechtsschuss aus 14m.

Der VfL hat es unnötig spannend gemacht, war aber von zwei ordentlich spielenden Teams in einer spannenden und gutklassigen Partie die bessere Mannschaft und gewann den Dreier verdient.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann (85. Tim Wullbrandt), Tobias Borchert, Cerryg Forward, Sören Riechmann, Richard Wittemeier, Bastian Pott, Philip Bünemann, Malte Riechmann (72. Jan Nentwich), Sebastian Bollmeier, Leon Griese (46. Thorsten Meyer)

SVE Börninghausen:
Julian Meier, Nicolas Bohnes, Pascal Schulz, Lukas Koring, Marvin Vortmeier, Philip Koring, Christian Vortmeyer, Sven Philipp Tücke, Timo Bredemeier, Tobias Pötting, Timo Jaeger

Tore:
1 : 0  Pötting (14.), 1 : 1  Bollmeier (24.), 2 : 1  Pötting (68.), 2 : 2  Bünemann (72.), 2 : 3  Hußmann (82.), 2 : 4  S. Riechmann (89.)

 

2018_10_07 - SVEB-VfL

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Die Erste früher

Zu viele individuelle Fehler gegen den Tabellenführer

11. Spieltag (11.10.2018): VfL Frotheim – TuS Gehlenbeck   2 : 5 (1 : 2)


Flottes Spiel

Der VfL begann sehr engagiert und konzentriert, erwischte die Gehlenbecker offensichtlich auf dem falschen Fuß. Bereits der erste zwingende Angriff brachte die in dieser Saison erstmalige 1:0-Führung. Sebastian Bollmeier verwertete per Volleyschuss eine Hereingabe von Malte Riechmann. In der 17. Minute dann die Riesenchance von Jan Nentwich, dessen Ball an den Innenpfosten klatschte und die Torlinie entlang kullerte, aber sich nicht für den Weg ins Tor entscheiden wollte.
In der 33. Minute fingen sich die ambitionierten Gehlenbecker und hatten ihre erste klare Offensivaktion. Aus der daraus resultierenden Ecke fiel der zu dem Zeitpunkt schmeichelhafte Ausgleich per Kopf aus kurzer Distanz. Im weiteren Spielverlauf zeigten sich die Gäste äußerst effektiv und gingen mit 2:1 in Führung.

VfL verschenkt die Punkt(e) durch krasse Fehler innerhalb weniger Minuten

Ähnlich wie in Halbzeit 1 startete Frotheim couragiert und hatte endlich einmal Glück, als Bastian Potts abgefälschter Linksschuss im Netz zappelte.
Seltsamerweise tat der VfL danach weniger nach vorn, versuchte hinten herum zu spielen. Das ging mächtig in die Hose, da Kevin Spilker nach einem Rückpass von Gehlenbecks Holzmeyer bedrängt wurde und die Kugel verlor, die nur eingeschoben werden musste. Drei Minuten später nutzte Gehlenbeck seine Längenvorteile und traf durch Schnau per Gesicht wiederum nach einer Ecke zum 4:2. Den Schlusspunkt setzte Tobias Borchert, der – nach einem Freistoß – den Ball in Bedrängnis herausschlagen wollte, aber beherzt ins eigene Netz schoss.
Im Anschluss verflachte das Spiel. Borchert erhielt den gelben Karton, als er nach einem Stockfehler einen Gehlenbecker Fuß traf, worüber die Gäste schimpften. Umgekehrt echauffierten sich die Frotheimer über Gehlenbecker Unsportlichkeiten, insbesondere über einen nicht geahndeten absichtlichen Ellbogenschlag gegen Jan Nentwich kurz vor Schluss. Völlig unnötig und eines Tabellenführers unwürdig.
Spielerisch gab es nicht mehr viel zu sehen. Einzig Bastian Pott hatte noch eine Riesenmöglichkeit nach einem schnell ausgeführten Freistoß, konnte den Ball frei vor dem Tor aber nicht an Lömker vorbei bringen (90.).

Auch wenn das 5:2 nach einer klaren Angelegenheit aussieht und Gehlenbeck letztlich verdient gewonnen hat – hier war mehr drin: Der Tabellenführer musste sich nicht ein Tor selbst erspielen, sondern kapitale individuelle Fehler und schlampig verteidigte Standards reichten aus, um den VfL zu besiegen. Auch eine Qualität.
Frotheim fällt damit wieder auf einen Abstiegsplatz zurück und steht nun noch stärker unter Druck.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann (46. Richard Wittemeier), Tobias Borchert, Nils Pferner, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Jan Nentwich, Sebastian Bollmeier, Malte Riechmann, Thorsten Meyer (61. Leon Griese)

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Marvin Kerner, Christian Aldegeerds (89. Johannes Grote), Tom Lennart Hege, Oliver Wehmeyer, Malte Jan Schnau (86. Yassin Raheb), Andre Kottkamp, Jan Holzmeyer (86. Florian Rahe), Robin Seidel, Kilian Ramroth, Hannes Brune

Tore:
1 : 0  Bollmeier (4.), 1 : 1  Schnau (29.), 1 : 2  Holzmeyer (38.), 2 : 2  Pott (49.), 2 : 3  Holzmeyer (59.), 2 : 4  Schnau (62.), 2 : 5  Borchert (73. ET)

 

Ganz schwaches Spiel

12. Spieltag (18.10.2018): VfL Frotheim – Union Varl   0 : 1 (0 : 1)


„Nicht ausreichend“

Schwache Frotheimer unterliegen dem letzten Varler Aufgebot mit 0:1

Der VfL Frotheim bleibt im Tabellenkeller der Fußball-Kreisliga A. Das 0:1 (0:0) am Donnerstag in Heimspiel gegen die Spvg. Union Varl bedeutete für die Frotheimer die achte Niederlage im zwölften Saisonspiel und erhöht den Druck auf den Vorletzten vor dem am Sonntag anstehenden Kellerduell bei Schlusslicht SV Blau-Weiß Oberbauerschaft.
Den entscheidenden Treffer der Partie erzielte der Varler Kadir Anik in der 52. Spielminute, als er im Anschluss an einen Eckstoß der Gäste nicht angegriffen wurde und sich Zeit für seinen Abschluss nehmen konnte – das passte zum aus Frotheimer Sicht total enttäuschenden Auftritt gegen das personell letzte Aufgebot der Varler. Die versuchten die Null zu halten und hatten damit im Endeffekt Erfolg.
„Wir waren spielbestimmend, haben aber in 90 Minuten nur drei, vier gefährliche Torabschlüsse hinbekommen. Das war in fast allen Belangen nicht ausreichend für diese Liga“, fällte Frotheims Trainer Florian Haase dann auch ein alarmierendes Urteil.

(Quelle: Neue Westfälische, 20./21.10.2018)
 

VfL Frotheim: Thorsten Meyer, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Bastian Pott, Tim Wullbrandt (46. Richard Wittemeier), Malte Riechmann, Leon Griese

Union Varl:
Marcel Redeker, Nico Wehbrink, Sören Ihlenfeld, Daniel Hoolt, Kadir Anik (90. Pascal Meier), Andre Lange, Jan Schwettmann, Daniel Pöttker (90. Fabian Hartmann), Marcel Pohlmann, Tobias Rüter, Leon Viermann

Tor:
0 : 1  Anik (52.)
 

Knapper Sieg beim Tabellenletzten

13. Spieltag (21.10.2018): BW Oberbauerschaft – VfL Frotheim   0 : 1 (0 : 1)


„Es war schon vorher schwer, aber jetzt brauchen wir schon ein kleines Wunder“, gab BWO-Spielertrainer Felix Kasprick nach der Partie offen zu. Bereits nach zwei Minuten rettete Kasprick nach einem Patzer von Torhüter Daniel Kruse gegen Jan Niklas Nentwich auf der Linie. Die Gastgeber hatten durch Dominik Riemer (Pfosten) und Kevin Wölfer zwei gute Chancen. Für das „goldene Tor“ des Spiels war der beste Frotheimer zuständig. Nach einem Freistoß traf Janes Hußmann in der 32. Minute zum 0:1.

(Quelle: Neue Westfälische, 22.10.2018)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Jan Wullbrandt, Nils Pferner, Thorsten Meyer (75. Janik Schütte), Jan Nentwich (90. Felix Bünemann), Fabian Hellmann (64. Tim Wullbrandt), Richard Wittemeier, Malte Riechmann

BW Oberbauerschaft: Daniel Kruse, Mirko Riemer (57. James David Neudorf), Marco Hellmann, Felix Kasprick (81. Marvin Hohmeier), Michael Büker, Julian Bönker, Kevin Wölfer, Sven Oevermann, Dominik Riemer, Tim Tödtmann, Torge Feistel (75. Jack Baldin)

Tor: 0 : 1  Hußmann (32.)

 

Heimfluch hält an – Gespielt wie ein Absteiger

14. Spieltag (28.10.2018): VfL Frotheim – BSC Blasheim   1 : 3 (1 : 1)


Führung gibt keine Sicherheit

Personell arg dezimiert ging der VfL in dieses äußerst bedeutsame Duell gegen den BSC Blasheim. Es galt unter anderem, den urlaubenden Keeper Kevin Spilker zu ersetzen. Angreifer Thorsten Meyer stellte sich bereits zum zweiten Mal dieser Aufgabe.
In den ersten zehn Minuten passierte nichts Gravierendes. Mit der ersten gelungenen Offensivaktion ging Frotheim durch Tim Wullbrandt in Führung, der den Ball aus spitzem Winkel an Cholewa vorbei brachte.
Danach wurde Blasheim stärker und hatte seine beste Chance in einem Pfostenschuss (30.). Der Gast glich kurz vor dem Pausentee verdientermaßen aus, nachdem ein langer Diagonalball die Frotheimer Defensive ausgehebelt hatte. 

Schiedsrichter an entscheidender Szene beteiligt

In der 47. Minute hatte Frotheims Tim Wullbrandt die dicke Chance zur abermaligen Führung, doch er vergab aus aussichtsreicher Position. Nur eine Minute später landete ein vermeidbarer Freistoß aus halbrechter Position im Frotheimer Torwinkel – ein Sonntagsschuss.
Spielentscheidend war dann die 65. Spielminute. Der Schiedsrichter übersah ein glasklares Foulspiel an Jan Wullbrandt und ließ weiter laufen. Die daraus resultierende Balleroberung nutzte Blasheim, um in den VfL-Strafraum einzudringen. Der bereits verwarnte Janes Hußmann brachte den Blasheimer Stürmer zu Fall und sah die gelbrote Karte. Der fällige Elfmeter rutschte zwischen Thorsten Meyers Händen durch.
In Unterzahl blieb Frotheim „stets bemüht“, kam aber für einen Tor- oder gar Punkteerfolg letztlich nicht infrage. Blasheim vergab kurz vor Schluss noch eine dicke Chance, und damit blieb es beim 1:3. Ansonsten plätscherte das Spiel vor sich hin.

Der VfL agierte über weite Strecken wie ein Absteiger, spielte zwar bemüht, aber fahrig, blutleer, harm- und ideenlos. Für einen Punktegewinn muss ein ganz andere Leistung aufs Parkett gelegt werden, vor allem spielerisch. Ein bisschen mehr Leidenschaft könnte auch nicht schaden.

 

VfL Frotheim: Thorsten Meyer, Tobias Borchert (46. Cerryg Forward), Sören Riechmann, Janes Hußmann. Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Jan Wullbrandt, Jan Nentwich (71. Ali Ali Oglou), Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann (65. Leon Griese)

BSC Blasheim:
Marc Cholewa, Christian Kessler, Phil Langner, Felix Kammann, Ernst Vincent Lückingsmeyer, Tilman Werdin (83. Cemali Akköse), Deniz Akbas (75. Kevin Rahmöller), Til Eberhard, Yannik Voss, Benedikt Feldmann, Lukas Kleinschmidt

Tore:
1 : 0  T. Wullbrandt (14.), 1 : 1  Werdin (39.), 1 : 2  Langner (48.), 1 : 3  Kammann (67. FE)

Besondere Vorkommnisse:
gelbe Karte gegen Hußmann (65.)
 

VfL ist einfach nicht effektiv

15. Spieltag (4.11.2018): SSV Pr. Ströhen – VfL Frotheim   3 : 1 (2 : 1)


Ein Arbeitssieg für die Hausherren. Gerade in der ersten Halbzeit kamen die Nordkreisler mit den sehr kampfstark auftretenden Frotheimern überhaupt nicht klar. Dafür war der SSV aber im Torabschluss unglaublich effektiv. Zunächst Christopher Bänsch (26.) und dann Ricardo Tenti (38.) sorgten für eine schmeichelhafte 2:0-Führung. Durch ein Freistoßtor von Sebastian Bollmeier konnte der VfL zwar verkürzen, doch der 1:2-Rückstand war für den betriebenen Aufwand einfach zu wenig. In den zweiten 45 Minuten hatte der SSV Pr. Ströhen dann die Spielkontrolle. In der 70. Minute war es Spielertrainer Andre Krause, der mit dem 3:1 für klare Verhältnisse sorgte. Zudem verschoss Garon Zeibig in der Schlussminute noch einen Strafstoß.

Neue Westfälische, 5.11.2018

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Cerryg Forward, Bastian Pott, Tim Wullbrandt (68. Ali Ali Oglou), Richard Wittemeier (78. Christopher Kellweries), Malte Riechmann, Leon Griese (46. Thorsten Meyer)

SSV Pr. Ströhen:
Laurens Fangmann, Luca Bollhorst, Jonathan Kunitzki, Andre Krause, Sven Kolwey, Christopher Bänsch (72. Stefan Spreen-Ledebur, Garon Zeibig, Tobias Kröger (63. Fabian Spreen), Ricardo Tenti (82. Rico Asche), Jan Kampe, Jonas Hadeler

Tore:
1 : 0  Bänsch (26.), 2 : 0  Tenti (38.), 2 : 1  Bollmeier (41.), 3 : 1  Krause (70.)
 

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Die Erste früher

Erster Heimsieg kurz vor der Winterpause

16. Spieltag (7.11.2018): VfL Frotheim – SV Schnathorst   3 : 0 (1 : 0)


Schwaches Spiel

In dieser vorgezogenen Mittwochabendpartie zweier Teams, die auf einige Stammkräfte verzichten mussten, sahen die wenigen Zuschauer ein dürftiges A-Liga-Duell. Es gab zunächst kaum Strafraumhighlights zu sehen, und die Frotheimer Trainer waren mit der Einstellung ihrer Truppe sichtlich unzufrieden. Dennoch reichte es gegen schwache Schnathorster zur Halbzeitführung. SVS-Keeper Zaglewski konnte einen Schuss Sebastian Bollmeiers noch abwehren, war aber gegen den Abstauber von Malte Riechmann aus abseitsverdächtiger Position machtlos.

Frotheim schaukelt den Sieg locker nach Hause

Im zweiten Abschnitt wurde der VfL etwas aktiver und ambitionierter, ließ vor allem nach hinten so gut wie nichts anbrennen. Einige verheißungsvolle Offensivaktionen der Frotheimer blieben erst im Ansatz stecken, des Weiteren wurden zwei klare Tormöglichkeiten wegen angeblicher Abseitsstellung abgepfiffen. Das machte letztlich nichts, denn in der 72. Minute verwertete Tim Wullbrandt Malte Riechmanns Hereingabe nach Frotheims flüssigstem Spielzug. In der 86. war es dann Malte Riechmann selbst, der nach feinem Zuspiel des eingewechselten Alt-Internationalen Ali Ali Oglou eiskalt einnetzte. Die einzige Schnathorster Großchance des gesamten Spiels vereitelte Ersatzkeeper Elmar Windmann kurz vor Schluss mit einem Blitzreflex.

Frotheim hat im bisherigen Saisonverlauf meist besser gespielt als gegen Schnathorst, und dennoch verloren. In diesem Spiel kam der SVS, der einen rabenschwarzen Tag erwischte, jedoch zu keiner Zeit für einen Sieg infrage. Der VfL siegte auch in der Höhe verdient. Ganz wichtige Punkte für den VfL, vor allem der erste Heimsieg der Saison.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Tobias Borchert, Cerryg Forward (73. Ali Ali Oglou), Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Bastian Pott (71. Thorsten Meyer), Tim Wullbrandt (85. Fabian Hellmann), Richard Wittemeier, Malte Riechmann

SV Schnathorst:
Marcin Zaglewski, Ozan Tekin, Stefan Becker (76. Marcel Litke), Maurice Korff (68. Raphael Kirschbaum), Arne Merschel, Philip Dreyer, Cem Akyol, Leon Schwarze (76. Johannes Wedel), Steffen Lobach, Andreas Wedel, Christoph Kuhlmann

Tore:
1 : 0  M. Riechmann (39.), 2 : 0  Wullbrandt (72.), 3 : 0  M. Riechmann (86.)

 

18_11_07_VfL-SVS1

Spiegelbild der Hinserie

17. Spieltag (18.11.2018): SuS Holzhausen – VfL Frotheim   2 : 0 (1 : 0)


Des Gegners erste Chance im Netz

Beide Teams passten sich den novemberkalten Temperaturen und dem Tabellenbild – Drittletzter gegen Viertletzter – an. Die Zuschauer sahen ein zerfahrenes und über weite Strecken ausgeglichenes Spiel.
Frotheim und Holzhausen neutralisierten sich, wobei viele Zweikämpfe von Nickligkeiten geprägt waren. Der Schiedsrichter verpasste es, mit einer frühen gelben Karte ein P davor zu setzen. Torchancen gab es nur wenige. Holzhausens Klapper entschärfte einen gefährlichen Kopfball von Janes Hußmann (18.). Aus einem Abspielfehler am Holzhauser Strafraum resultierte mit deren erster Gelegenheit gleich das 1:0. Ein schlapper Kopfball, der noch dazu durch die Hosenträger Kevin Spilkers rutschte und nicht einmal das Netz berührte.

Cerryg Forward sieht gelbrote Karte

Sören Riechmann verpasste kurz nach der Halbzeit den Ausgleich nach einem Eckball. Im weiteren Verlauf fing der VfL in der Defensive an zu schwimmen und bettelte förmlich um das nächste Gegentor. Einer der zahlreichen Schlampigkeiten versuchte Cerryg Forward auszubügeln, allerdings auf Kosten eines Fouls. Elfmeter, 2:0, gelbe Karte.
Nur wenig später sah Forward gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden den gelbroten Karton. In Unterzahl hatte der VfL dann tatsächlich noch einige gelungene Offensivaktionen, die aber allesamt das Tor verfehlten. So blieb es beim 0:2.

Eigentlich hatte dieses Spiel zweier schwacher Mannschaften keinen Sieger verdient. Als Spiegelbild der ersten Saisonhälfte verbockte Frotheim es hinten, nach vorne war es ab und an nett, aber harmlos. So überwintert der VfL knapp über dem Strich in akuter Abstiegsgefahr.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert (63. Jan Nentwich), Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Thorsten Meyer, Tim Wullbrandt (79. Fabian Hellmann), Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Cerryg Forward

SuS Holzhausen:
Pascal Klapper, Adrian Dreyer (46. Marcel Sambol, 63. Nico Meyer), Pascal Hegner, Bjarne Rabbe (79. Henning Piel), Henning Kirchner, Sean Davy, Niklas Saß, Alexander Hegner, Fabio Almoslechner, Sebastian Kleine, Luca Hammersiek

Tore:
1 : 0  Kirchner (32.), 2 : 0  Sambol (56. FE)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte für Forward (75.)
 

2018_11_18 - Holzhausen-VfL

Misslungener Rückrundenstart

18. Spieltag (3.3.2019): TuS Stemwede – VfL Frotheim   2 : 0 (0 : 0)


Dem schlechten Platz geschuldet boten beide ein zerfahrenes Kampfspiel, welches vor allem im Mittelfeld stattfand. Zunächst hatten die Gäste mehr Ballbesitz und drängten den Gegner mit Pressing in deren Hälfte. Nach der Pause ließ Stemwede den Ball besser laufen und spielte sich zunehmend in die Gefahrenzone. Jens Thiesing (79.) und Markus Kokemoor per Elfmeter nach einem Foul an Nico Engelbrecht (89.) erzielten die Tore.

Quelle: Neue Westfälische, 4.3.2019

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Fabian Hellmann (62. Tim Wullbrandt), Nils Pferner, Jan Nentwich, Bastian Pott, Malte Riechmann, Leon Griese (74. Richard Wittemeier), Cerryg Forward

TuS Stemwede:
Noel Hartmann, Lennard Quebe, Felix Roeske, Ananda Nottbeck, Nico Engelbrecht, Marvin Babienek, Maximilan Knop (68. Dominik Heyn), Jascha Engelbrecht, Daniel Hegerfeld (46. Paul Albrecht), Nils Kaes, Jens Thiesing (85. Markus Kokemoor)

Tore:
1 : 0  Thiesing (79.), 2 : 0  Kokemoor (89. FE)

 

Debakel beim Tabellenführer

19. Spieltag (10.3.2019): VfB Fabbenstedt – VfL Frotheim   6 : 0 (3 : 0)


Einfach harmlos

Trotz widriger Platz- und Wetterverhältnissen wurde das Spiel durchgezogen, das dann erwartungsgemäß beidseitig ein geringes spielerisches Niveau aufwies. Das mag erstaunen, da der VfB das Spiel deutlich gewann. Tatsächlich waren die Spielanteile über weite Strecken ausgeglichen, Frotheim gewann sogar die Mehrzahl der Zweikämpfe. Der wesentliche und entscheidende Unterschied lag darin, dass die Fabbenstedter vorne zwingend und konsequent waren, der VfL dagegen erschreckend harmlos. Des Weiteren zeigten die Gastgeber wie schon im Hinspiel eine effektive Chancenverwertung, von der sich der VfL eine Scheibe abschneiden sollte.
Sinnbild für die Frotheimer Offensivbemühungen war die 47. Minute, als Dennis Kahre den Ball gegen die eigene Latte brachte und Leon Griese den anschließenden Kopfball aus drei Metern in die Arme des Keepers zurückköpfte. Ein bitterer Nachmittag, der den Fehlstart mit 0 Punkten und 0:8 Toren aus zwei Spielen komplett macht.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Cerryg Forward, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Nils Pferner (60. Ali Safi), Jan Nentwich, Tim Wullbrandt (60. Tobias Borchert), Janik Schütte (78. Richard Wittemeier), Malte Riechmann, Leon Griese

VfB Fabbenstedt:
Mirko Krakies, Timon Schmidt (75. Jannis Hagemeier), Robin Maschmann, Sebastian Vogt, Felix Droste, Simon Vullriede, Andreas Bajohr (80. Cedric Schmidt), Fabian Sawatzky, Dennis Kahre, Mark von Hagen, Rico Müller (65. Ibrahim Arabi)

Tore:
1: 0  Droste (10.), 2 : 0  Vullriede (34.), 3 : 0  Droste (45.), 4 : 0  Vullriede (70.), 5 : 0  Hußmann (77. ET), 6 : 0  Hagemeier (87.)


 

2019_03_10 - Fabbenstedt-VfL

Lage spitzt sich zu

21. Spieltag (24.3.2019): TuS Tengern II – VfL Frotheim   2 : 0 (0 : 0)


Spilker hält Elfmeter

In der ersten Halbzeit hatte der Bezirksligaabsteiger ein spielerisches Übergewicht, was sich in Form von einigen Torchancen niederschlug. In der 14. Minute verschoss der TuS Tengern einen von Geburtstagskind Tobias Borchert verschuldeten Foulelfmeter. Kevin Spilker hielt Knappmeyers Schuss.
Zwei weitere Male brannte es im VfL-Strafraum lichterloh, doch mit couragierter Defensivleistung brachte Frotheim das 0:0 in die Pause.

Frotheim fehlt das Matchglück

Mit Esprit kam der VfL aus der Pause und verlagerte das Spiel nach vorne, doch genau da schlug der TuS über Frotheims linke Abwehrseite zu. In der 48. Minute nutzte Bredemeier schlechtes Zweikampfverhalten Frotheims zur Führung.
Kurz darauf entschärfte Korejtek mit einer ganz starken Parade gegen Borcherts Kopfball das sichere 1:1. Im Nachschuss scheiterte Bünemann knapp. Auf der Gegenseite hätte Tengern fast das 2:0 gemacht; gleich drei Mann liefen frei auf Spilker zu, der den Abschluss an den Pfosten lenkte. Kurze Zeit darauf hatten Pott und Bünemann das 1:1 auf dem Fuß, doch auch sie scheiterten. Stattdessen nutzte Tengern eine Chance aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 mit der zweiten Welle, nachdem sie kurz zuvor nur die Latte anvisiert hatten.
Danach verpasste Bünemann völlig freistehend den Anschlusstreffer, und auch Riechmann gelang es nicht, den Ball über die Linie zu bringen. Zudem wurde Christoph Meyhoff bei seinem ersten Punktspiel seit Ende 2017 zurückgepfiffen. Der ansonsten gut leitende Referee leistete sich eine krasse Fehlentscheidung, die den VfL um den möglichen Anschlusstreffer brachte (78.). Danach passierte nicht mehr viel.

In einem Spiel mit reichlich Sand im Getriebe auf beiden Seiten landete der TuS Tengern einen nicht unverdienten Sieg. Frotheim ist einfach viel zu harmlos vor dem gegnerischen Kasten und hat winterpausenübergreifend seit fünf Spielen nicht mehr getroffen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich (66. Christoph Meyhoff), Nils Pferner, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Janik Schütte (46. Bastian Pott), Malte Riechmann, Leon Griese (46. Cerryg Forward)

TuS Tengern II:
Oliver Korejtek, Timo Schlüter, Torben Krause, Michael Grätz, Björn Bredemeier (90. Lukas Maschmeier), Marcel Nuyken, Jonas Schnake, Robin Schnake, Patrick Knappmeyer, Timo Gerfen, Jannik Brockmeier

Tore:
1 : 0  Bredemeier (48.), 2 : 0  Bredemeier (65.)

Besondere Vorkommnisse:
Spilker hält Foulelfmeter von Knappmeyer (14.)
 

2019_03_24_Teng2-VfL1

Der Bann ist gebrochen

22. Spieltag (31.3.2019): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp   2 : 0 (1 : 0)

Fabian Hellmann stößt den Bock um


Fast fünf Monate dauerte es, bis die VfL-Anhänger mal wieder ein Frotheimer Tor bejubeln durften und überhaupt mal wieder ein Heimspiel zu sehen bekamen.
Frotheim agierte entschlossen und zielstrebig und kam schon zu Beginn zu mehreren verheißungsvollen Offensivaktionen. Es dauerte jedoch bis zur 19. Minute, ehe der A-Jugendliche Fabian Hellmann mit seinem Treffer aus 15m den Torfluch beendete. Die Frotheimer Hintermannschaft ließ nichts anbrennen, verpasste jedoch den zweiten Treffer vor der Pause.

TuRa mit mehr Spielanteilen

Im zweiten Abschnitt wurden der Gast aus Alt-Espelkamp etwas besser und hatte nach der Pause zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Diese Phase überstand der VfL jedoch ohne Gegentor. Nach etwa 20 Minuten verlief die Partie wieder ausgeglichener. Mit einer Energieleistung schaffte Malte Riechmann das 2:0, was letztlich das Spiel entschied. Danach passierte nichts Gravierendes mehr. TuRa bemühte sich, hatte aber keine Torchancen mehr. Umgekehrt spielte der VfL seine Konter nicht vernünftig zu Ende, sodass es beim 2:0 blieb.

Dank einer deutlich verbesserten Offensivleistung und dem Quäntchen Matchglück gelang dem VfL Frotheim ein immens wichtiger und hochverdienter Dreier. Nächste Woche kommt es zum „Südgipfel“ gegen den SVE Börninghausen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Cerryg Forward,
Philip Bünemann, Jan Nentwich (80. Nils Pferner), Fabian Hellmann (57. Christopher Kellweries), Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Janik Schütte (57. Christoph Meyhoff), Malte Riechmann

TuRa Espelkamp:
Yannik Thie, Frederik Rüter, Valentin Dück (64. Malte Klasing), Richard Reimer, Andreas Derksen, Thomas Suckau, Julian Rodewald (59. Thomas Gräber), Sebastian Hagemann (76. Najim Dorani), Tobias Pauls, Dave Holle, Pascal Kummer

Tore:
1 : 0  Hellmann, 2 : 0  M. Riechmann (69.)

 

2019_03_31 - VfL-TuRa

10 Tore im Sechs-Punkte-Spiel – Frotheim in Schock-Starre

23. Spieltag (7.4.2019): VfL Frotheim – SVE Börninghausen   5 : 5 (2 : 3)


Drei Gegentreffer in fünf Minuten

Ein solches Spiel hat es in Frotheim lange nicht mehr gegeben, wenn überhaupt. Bei bestem Fußballwetter standen sich zwei ersatzgeschwächte Abstiegskonkurrenten gegenüber, von denen der VfL die eindeutig Spiel bestimmende Mannschaft war. So gingen die Schützlinge von Florian Haase und dem erstmals von Beginn an mitwirkenden Christoph Meyhoff mit 1:0 in Front. Tobias Borchert traf nach einer Ecke. Der VfL hätte längst höher führen müssen, doch lediglich Sören Riechmann konnte eine von mehreren Chancen nutzen. Börninghausen befand sich im „Kollektiefschlaf“. Doch Frotheim holte die Gäste dankenswerterweise heraus. Innerhalb von fünf Minuten verspielte der Gastgeber das komfortable 2:0 mit einem völlig dilettantischen Abwehrverhalten. Zunächst traf Schulz per haltbarem 17m-Schuss, dann senste Cerryg Forward Pötting um. Den fälligen Elfer verwandelte Jäger zum Ausgleich. In der letzten Minute vor der Halbzeit kombinierte sich der SVEB bis zum 3:2 durch die Frotheimer Deckung, die extrem weit von den Gegenspielern entfernt stand.

Erinnerungen an Manchester werden wach

Bis zur 67. Minute passierte nichts. Es war, als hätte den Frotheimern jemand den Stecker herausgezogen. Doch dann erzielte Philip Bünemann wie aus dem Nichts das 3:3. Meyhoff gelang per Elfmeter die abermalige Führung. Sören Riechmann konnte nach einer Ecke gar auf 5:3 erhöhen (81). Der SVEB, von dem bis dahin nichts, aber auch gar nicht zu sehen war, setzte nun zur Schlussoffensive an. Der VfL agierte in der Defensive zum Glück der Gäste wie eine Jugendmannschaft. Und so konnten die Gelbhemden in den letzten zwei Minuten noch zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich kommen. Zunächst traf Jäger abermals per Strafstoß. Wiederum war Forward beteiligt, die Videoaufnahme zeigt jedoch eindeutig, dass es eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Oepping war.
Nur wenige Sekunden später: Nach einem missglückten Abschlag Spilkers konnte Henke den daraus resultierenden Angriff zum glücklichen 5:5-Endstand einnetzen. 

Der VfL war über die 90 Minuten gesehen die klar bessere, engagiertere Mannschaft, hatte viel mehr Torchancen, war zweikampfstärker. Wer sich jedoch in der Defensive so stümperhaft verhält, in den jeweils letzten Minuten vor den Halbzeitenden noch im Ganzen fünf Tore zu fressen – und das gegen einen passiven, schon am Boden liegenden Gegner –, kommt für einen Sieg auch nicht infrage.
Ich schreibe seit zehn Jahren Spielberichte: Das ist der mit Abstand dümmste und überflüssigste Punkteverlust seitdem.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich (85. Leon Griese), Fabian Hellmann, Christoph Meyhoff (81. Christopher Kellweries), Richard Wittemeier (46. Nils Pferner), Janik Schütte, Malte Riechmann, Cerryg Forward

SVE Börninghausen:
Julian Meier, Pascal Schulz, Marvin Vortmeier, Philip Koring, Maurice-Niklas Hebel (55. Niklas Wendland), Kieran Forward (75. Marcel Henke), Tobias Pötting, Philipp Heuer, Timo Jäger, Pascal Dorr, Dennis Gostmann (82. Lukas Koring)

Tore:
1 : 0  Borchert (22.), 2 : 0  S. Riechmann (35.), 2 : 1  Schulz (41.), 2 : 2  Jäger (43. FE), 2 : 3  Jäger, 3 : 3  Bünemann (67.), 4 : 3  Meyhoff (77. HE), 5 : 3  S. Riechmann (81.), 5 : 4  Jäger (90. FE), 5 : 5  Henke (90.+2)

 

19_04_07_VfL-SVEB

Verlierer trotz Unentschieden

24. Spieltag (14.4.2019): Union Varl – VfL Frotheim   2 : 2 (0 : 1)


Überlegene erste Hälfte

Im ersten Spielabschnitt dieses richtungsweisenden Gipfels zweier abstiegsbedrohter Teams war der VfL die klar bessere Mannschaft. Mehrere Hochkaräter wurden vergeben oder von Keeper Redeker vereitelt. Die beste Chance hatte Jan Nentwich, der aus kurzer Distanz über das Tor drosch. Varl fand in der Offensive überhaupt nicht statt.
In der 42. Minute war es dann Tim Wullbrandt, der den Ball nach Zuspiel von Christoph Meyhoff über die Linie drückte.

Frotheim will, kann aber nicht

Mit dem ersten Torschuss direkt nach Wiederanpfiff gelang Varl der Ausgleich. Eine Bogenlampe senkte sich unter die Latte. Union bekam Oberwasser, was sie zum 2:0 nutzten.
Danach wollte Frotheim zwar viel, stellte sich durch zahlreiche technische Fehler im Spielaufbau aber immer wieder selbst ein Bein.
Dennoch erzielte Frotheim durch Sören Riechmanns Energieleistung den Ausgleich, zu mehr reichte es jedoch nicht. Die beste VfL-Chance vergab Jan Nentwich, der in der 85. Minute aus 8m nur den Pfosten traf.

Von den Torchancen her gesehen hätte Frotheim gewinnen müssen. Vom Spielverlauf her war das Unentschieden aus Sicht von Varl nicht ganz unverdient, denn diese haben mit sehr wenig Aufwand viel Ertrag einbringen können, während Frotheims Laufarbeit nicht belohnt wurde.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Jan Nentwich, Fabian Hellmann (46. Leon Griese), Jan Wullbrandt, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Malte Riechmann

Union Varl:
Marcel Redeker, Sören Ihlenfeld, Marvin Koch, Kadir Anik (80. Leon Viermann), Andre Lange, Pascal Meier, Patrick Spreen (66. Jonas Hörnschemeyer), Jan Schwettmann (46. Ben Rehling), Dominik Wehbrink, Daniel Pöttker, Tobias Rüter

Tore:
0 : 1  T. Wullbrandt (42.), 1 : 1  Lange (46.), 2 : 1  Rüter (63.), 2 : 2  S. Riechmann (78.)

2019_04_14_Varl-VfL

Unerwarteter Dreier gegen Landesligareserve

25. Spieltag (17.4.2019): VfL Frotheim – FC Pr. Espelkamp II   2 : 1 (1 : 1)

VfL mit Blitzstart

Preußens Reserve konnte trotz personeller Verstärkung aus der Ersten den hohen Ansprüchen des Vereins an diesem Tag nicht gerecht werden. Das lag auch am VfL, der die Preußen in den ersten Minuten kaum an den Ball kommen ließ. Nach Vorlage des A-Jugendlichen Jan „Wulli“ Wullbrandt schoss Christoph Meyhoff den Ball aus 16m in die rechte untere Ecke – die frühe Führung. In den folgenden Minuten hatte Frotheim zweimal die Gelegenheit, die Führung auszubauen.
Die Gäste brauchten 20 Minuten, um sich zu fangen und das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Nach 25 Minuten klatschte ein Ball der Preußen aus spitzem Winkel an den Pfosten. In der 31. Minute war es dann Sander, der in Müller-Manier aus der Drehung für den Ausgleich sorgte.
Es blieb eine Partie auf Augenhöhe. Frotheim setzte den größeren spielerischen Möglichkeiten der Gäste viel Leidenschaft entgegen. Die dickste VfL-Chance nach dem 1:1 hatte Meyhoff. Infolge eines krassen Abwehrpatzers der Espelkamper visierte er die Latte an.

6 Minuten Nachspielzeit

Auch im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams zunächst. Die Preußen gewannen langsam die Spielkontrolle, doch Frotheim blieb durch einige Kontersituationen brandgefährlich. In der 63. Minute war Malte Riechmann frei durch, traf den Ball aber nicht richtig. Sein Bruder Sören wurde kurz darauf im Strafraum gelegt. Meyhoff verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. Im Anschluss vergab Tim Wullbrandt das mögliche 3:1 aus kurzer Distanz. Dementsprechend musste der VfL zittern. In der sechsminütigen Nachspielzeit galt es, zwei brenzlige Situationen zu  überstehen, ehe der gute Schiedsrichter Wittenbrink abpfiff.

Endlich durften die Frotheimer mal wieder jubeln und hatten das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. In einer mitreißenden A-Liga-Begegnung siegte eine kämpferisch starke Mannschaft nicht unverdient gegen elf gute Einzelspieler.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Tobias Borchert, Bastian Pott, Jan Wullbrandt, Philip Bünemann, Richard Wittemeier, Tim Wullbrandt (90. Felix Bünemann), Christoph Meyhoff (76. Janik Schütte), Leon Griese, Malte Riechmann (82. Christopher Kellweries)

FC Pr. Espelkamp II:
Roman Friesen, Jonas Kalburg, Malte Glatzel (77. Mario Warkentin), Dominik Kapetschny, Michele Giacalone (23. Nils Bodendorfer), Nico Rehling, Kevin Herrmann, Tibor Leon Sander, Daniel Penner, Jannik Peters (63. Burak Öcal), Alexander Diedrich

Tore:
1 : 0  Meyhoff (4.), 1 : 1  Sander (31.), 2 : 1  Meyhoff (73. FE)

2019_04_17-VfL-Pr2

Später Ausgleich

20. Spieltag (22.4.2019): VfL Frotheim – HSC Alswede   1 : 1 (0 : 1)


VfL nicht auf Betriebstemperatur

Frotheim musste mit einer ganzen Reihe an Verletzten zurecht kommen, doch Jammern hilft nicht.
In der Anfangsphase hatte Frotheim einige Chancen, in Führung zu gehen. Ansonsten plätscherte das Spiel so vor sich hin. Mit der ersten richtigen Torgelegenheit ging jedoch der Gast aus Alswede in Front. Eine 20m-Bogenlampe von Hageböge überwand Kevin Spilker zur schmeichelhaften 1:0.

Frotheim nun aktiver

Im zweiten Spielabschnitt kam der VfL besser aus den Hufen. Fünfmal stand man frei vorm Tor, bekam die Pille jedoch zunächst nicht am guten Keeper König vorbei. So dauerte es bis zur 89. Minute, ehe eine Energieleistung der Frotheimer Offensive zum Ausgleich führte. Sören Riechmann drückte den Ball aus kürzester Distanz über die Linie.

Mit Blick auf den Spielverlauf muss man glücklich über den späten Punktgewinn sein. In Anbetracht der klaren Torgelegenheiten und der keineswegs überragenden Gäste hätte es ein Dreier sein müssen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich (70. Nils Pferner), Bastian Pott, Tim Wullbrandt (46. Fabian Hellmann), Richard Wittemeier, Janik Schütte (75. Christoph Meyhoff), Leon Griese, Cerryg Forward

HSC Alswede:
Steffen König, Hüseyin Savas, Andre Kirchner, Enes Topaloglu, Pierre-Maurice Katenbrink, Erdal Gökcen, Mucahit Celik, Manuel Reiss, Tim Hageböke (44. Alexander Thoss), Taner Tzampasoglou, Sandor Badal

Tore:
0 : 1  Hageböke (36.), 1 : 1  Riechmann (89.)
 

2019_04_22 - VfL-HSC

Frotheim im Tal der Tränen

26. Spieltag (28.4.2019): VfL Frotheim – BW Oberbauerschaft   2 : 3 (1 : 2)


BWO macht aus zwei Chancen zwei Tore

Die personell aus dem allerletzten Loch pfeifenden Frotheimer bestimmten in diesem absoluten Tabellenkellerduell über weite Strecken das Geschehen. In der 16. Minute hätte BWO um ein Haar ein Eigentor geköpft, doch der Torwart konnte soeben noch retten. In der 21. Minute klatschte eine Hellmann-Ecke an den Innenpfosten.
Es war, wie so oft: Mit dem ersten Torschuss ging BWO in Führung, als die Frotheimer Defensive trotz klarer Überzahl eine Kontersituation nicht bereinigen konnte. Die temporäre VfL-Verunsicherung nutzte Kuhlmann mit seinem zweiten Treffer zum 0:2, nur zwei Minuten später. Frotheim machte das Spiel, BWO die Tore. Zumindest gelang Sören Riechmann per Kopf der hochverdiente Anschlusstreffer.

Bitterer Schlussakkord

Nachdem auch noch Riechmann verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, tat sich der VfL in der Offensive noch schwerer. BWO verlegte sich wie schon im ersten Abschnitt aufs Verteidigen und ließ den VfL machen. Bis auf zwei Distanzschüsse von Meyhoff und einen gefährlichen Kopfball, der auf der Linie geklärt werden musste, brachte Frotheim aber nicht viel zustande. Auf der anderen Seite musste Kevin Spilker zweimal im 1:1-Duell klären, zwei weitere Male wurden Konter von BWO nur knapp am Tor vorbei geschossen.
Kurz vor Schluss ging dann doch eine der Frotheimer Bemühungen rein. Der erstmals seit November mitwirkende Sebastian Bollmeier erzielte den verdienten Ausgleichstreffer. Als alle sich schon mit einem Unentschieden angefreundet hatten, rutschte in der letzten Minute ein Kasprick-Kopfball nach einer Ecke zum schmeichelhaften 3:2 für den Tabellenletzten durch, dessen Jubel grenzenlos war.

Oberbauerschaft spielte insgesamt leidenschaftlicher und hatte das Matchglück auf seiner Seite. So sind die Südkreisler wieder mit in der Verlosung um den Klassenerhalt und Frotheim erhielt einen ganz bitteren Dämpfer im Abstiegskampf, muss aber auch einfach besser spielen und mehr tun.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann (46. Nils Pferner), Jan Nentwich (66. Sebastian Bollmeier), Philip Bünemann, Fabian Hellmann, Christoph Meyhoff, Bastian Pott, Richard Wittemeier, Janik Schütte, Leon Griese

SV BW Oberbauerschaft:
Jack Baldin, Sammy Derksen, Markus Niermann (58. Torge Feistel), Maik Struckmeier, Marvin Hohmeier, Mirko Riemer (88. Florian Schulte), Jerome Kuhlmann, Sven Oevermann, Dominik Riemer (85. Timo Senger), Tim Tödtmann, Felix Kasprick

Tore:
0 : 1  Kuhlmann (27.), 0 : 2  Kuhlmann (29.), 1 : 2  Riechmann (33.), 2 : 2  Bollmeier (88.), 2 : 3  Kasprick (90.)

 

2019_04_28_VfL-BWO3

Schwer erkämpfter Bonuspunkt

27. Spieltag (5.5.2019): BSC Blasheim – VfL Frotheim   1 : 1 (1 : 1)


Tore gleich zu Beginn

Damit hatte wohl niemand gerechnet: Obwohl mehr als der halbe Kader verletzungs- oder krankheitsbedingt ausgefallen war, errang der VfL einen Punkt bei den spielstarken Blasheimern.
Gleich mit dem ersten Angriff gelang Jan Nentwich das 1:0, nachdem er einen herrlichen Meyhoff-Pass in die Schnittstelle erlaufen konnte.
Der Frotheimer Hormonschub währte allerdings nur fünf Minuten. Eine scharfe Flanke von der rechten Angriffsseite vollendete Verteidiger Richard Wittemeier unhaltbar ins eigene Netz.
Im weiteren Verlauf hatten die Blasheimer Feldvorteile, allerdings gab es nur wenige Chancen zu verzeichnen. In der 24. Minute konnte Kevin Spilker einen Distanzschuss nur abklatschen, erwischte aber den Ball Bruchteile vor dem einschussbereiten Blasheimer Angreifer. In der 29. Minute landete ein Meyhoff-Schuss knapp neben dem linken Blasheimer Pfosten.

Leidenschaftliche Defensivleistung

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Blasheimer im Angriff schwer, hätten aber trotzdem nach einem Konter in Führung gehen müssen (Latte, 56. Minute). Das leitete die beste Phase der Gastgeber ein, die drei weitere gute Möglichkeiten jeweils am Frotheimer Kasten vorbeisetzten. Erst mit den Einwechslungen von Fabian Hellmann und Sebastian Bollmeier wurde auch der VfL wieder gefährlicher und hätte mit etwas Glück sogar noch die Führung erzielen können.

Am Ende blieb es beim etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Punktgewinn für Frotheim, bei dem ein A-Jugendlicher und zwei Reservespieler aushelfen mussten.

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Nils Pferner, Janik Schütte, Richard Wittemeier, Luca Poggemöller (84. Cerryg Forward), Andreas Szymanski (70. Fabian Hellmann), Leon Griese (73. Sebastian Bollmeier), Philip Bünemann, Christoph Meyhoff, Jan Nentwich

BSC Blasheim:
Mark Cholewa, Phil Langner, Til Eberhardt, Lukas Kleinschmidt, Leon Wildemann (83. Jannik Beier), Benedikt Feldmann, Felix Kammann, Moritz Hagemeier, Ernst Vincent Lückingsmeyer, Tilman Werdin (70. Cemali Akköse), Deniz Akbas

Tore:
0 : 1  Nentwich (3.), 1 : 1  Wittemeier (8. Eigentor)

 

2019_05_05 - VfL-BSC

Im zweiten Abschnitt geht Frotheim unter

28. Spieltag (8.5.2019): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen   0 : 4 (0 : 2)


Schlüsselszene bereits in der achten Minute

In diesem auf Ströher Wunsch vorgezogenen Spiel hatte der VfL wieder arge Personalnöte. So musste der A-Jugendliche Maximilian Redekop gleich ins kalte Wasser springen und sein erstes Seniorenspiel bestreiten.
Dennoch begann Frotheim gut und hatte in der siebten Minute die Riesenchance zur Führung. Jan Nentwich traf 10m vor dem Gehäuse nur den Pfosten, den Rebound setzte – obwohl das Tor komplett offen war – Leon Griese nur wenige Sekunden später ebenfalls an den Pfosten. Der Nachschuss wurde zur Ecke abgewehrt. Aus dieser Ecke resultierte ein Konter, den Ströhen zur Führung nutzte.
Danach war das Spiel recht ausgeglichen. Die kantigen Ströher Verteidiger hatten auf seifigem Untergrund Standschwierigkeiten, doch der Frotheimer Offensive gelang es trotz guter Möglichkeiten nicht, daraus Kapital zu schlagen. Allein Griese verpasste mehrfach den Moment, völlig blank vor dem Tor zu stehen.
Und so kam es, wie es kommen musste. Kurz vor der Halbzeit verlor Christoph Meyhoff im Mittelfeld den Ball, beim Konter verursachte Cerryg Forward einen Foulelfmeter. Kevin Spilker wehrte ab, dennoch ging der Ball ins Tor („Kacktor“-verdächtig, Zeigler lässt grüßen).

Ströhen nun besser

Mit dem 2:0 im Rücken spielte Ströhen jetzt gegen eine nachlassende Frotheimer Rumpftruppe seine Qualitäten aus und kam zu zwei leichten Toren. Kevin Spilker verhinderte eine höhere Niederlage. Passend zum gebrauchten Tag wurde Frotheim ein Treffer wegen vermeintlichen Handspiels aberkannt.

Die Schlüsselszene in der siebten Minute entschied womöglich das Spiel. Nach dem 0:2 hatte der VfL nichts mehr zuzusetzen und ergab sich seinem Schicksal, was sich natürlich negativ auf die Tabelle auswirkt.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Maximilian Redekop, Jan Nentwich (64. Sebastian Bollmeier), Philip Bünemann, Fabian Hellmann, Christoph Meyhoff, Richard Wittemeier, Janik Schütte (71. Malte Riechmann), Leon Griese (71. Bastian Pott), Cerryg Forward

SSV Pr. Ströhen:
Tim Schütte, Sebastian Rahe, Andre Krause (76. Fabian Spreen), Sven Kolwey, Garon Zeibig, Tobias Kröger, Ricardo Tenti, Jan Kampe, Jonas Hadeler, Björn Rohlfing (61. Christopher Bänsch), Florian Kröger (72. Dennis Kröger)

Tore:
0 : 1  Rohlfing (8.), 0 : 2  Tenti (45.+1 FE), 0 : 3  Tenti (47.), 0 : 4  Kröger (61.)
 

2019_05_08 - VfL-Ströhen

Überraschender Sieg beim Nachbarn

29. Spieltag (8.5.2019): TuS Gehlenbeck – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 1)


Frotheim mit früher Führung

Für den VfL ging es in diesem Derby um alles. Dementsprechend motiviert und entschlossen trat man auf. Der inzwischen personell aufgefüllte Kader machte sich auch auf dem Spielfeld durch klare Dominanz und Spielkultur bemerkbar.
Der A-Jugendliche Jan Wullbrandt brachte den VfL bereits in der zehnten Minute in Führung. Danach verpassten es die Frotheimer mehrfach, das Ergebnis noch komfortabler zu gestalten. Doch vor allem Malte Riechmann und Fabian Hellmann konnten beste Chancen nicht im Gehlenbecker Kasten unterbringen, wobei sich Keeper Lömker mit starken Paraden hervortat. Der Gastgeber selbst hatte zunächst keine klare Torgelegenheit. In der 30. Minute hatten sie zudem mächtig Dusel, als der Schiedsrichter ein klares Handspiel im Strafraum, das ein Frotheimer Tor verhinderte, übersah und Ecke gab anstatt Rot und Handelfmeter. 
Statt 3: 0 oder 4:0 blieb es bei der knappen Führung.

Gehlenbeck effektiv

Mit der ersten wirklichen Torchance nach einem Abwehrfehler glich der Gastgeber durch den gerade eingewechselten Schnau aus. Doch fast im Gegenzug kam der VfL zum 2:1 durch Sebastian Bollmeier, der nach langer Zeit einmal wieder von Anfang an agierte. Frotheim hatte noch eine brenzlige Situation zu überstehen (Bünemann klärte auf der Linie), hatte seinerseits aber auch noch mehrfach die Möglichkeit, zu erhöhen.

Dieser hochverdiente Dreier nach starker Leistung brachte den VfL auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel hat man sein Schicksal nun in der eigenen Hand.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Bastian Pott, Sören Riechmann, Nils Pferner, Philip Bünemann, Fabian Hellmann, Malte Riechmann, Jan Wullbrandt (65. Jan Nentwich), Malte Riechmann, Sebastian Bollmeier (77. Thorsten Meyer), Christoph Meyhoff (83. Cerryg Forward)

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Christian Aldegeerds, Marcel Grothe, Tom Lennart Hege, Florian Rahe (65. Malte Jan Schnau), Paul Luka Rolfs (46. Robin Seidel), Andre Kottkamp, Simon Keiser, Jan Holzmeyer, Kilian Ramroth (46. Hannes Brune), Patrick Hölscher

Tore:
0 : 1  Wullbrandt (10.), 1 : 1  Schnau (67.), 1 : 2  Bollmeier (69.)