FB1 TT TU AER

1

Pr. Espelkamp II

7

19

2

SuS Holzhausen

7

18

3

TuS Gehlenbeck

7

17

4

TuS Stemwede

7

16

5

TuRa Espelkamp

7

15

6

E. Tonnenheide

7

12

7

SSV Pr. Ströhen

7

10

8

BSC Blasheim

7

9

9

VfL Frotheim

7

7

10

TuS Levern

7

7

11

Holsener SV

7

6

12

VfB Fabbenstedt

7

5

13

HSC Alswede

7

5

14

Union Varl

7

5

15

Isenstedter SC

7

4

16

SV Schnathorst

7

4

 

VfL Frotheim I - Kreisliga A Lübbecke - Spielberichte

Auftaktniederlage

1. Spieltag (11.8.2019): BSC Blasheim – VfL Frotheim   3 : 1 (1 : 1)


Ausgleich kurz vor der Halbzeit

Gegen den Geheimtipp aus Blasheim schlugen sich die Frotheimer im Ganzen wacker, doch es sollte nicht ganz reichen. In der sechsten Minute scheiterte Jan Nentwich knapp aus kurzer Distanz. Mit der ersten Torgelegenheit schaffte Blasheim durch den Frotheimer Janik Beier das 1:0, nachdem der VfL im Aufbauspiel gepatzt hatte. In der 43. hätte Beier erhöhen können, traf aber nur den Pfosten.
Besser machte es Christoph Meyhoff, der per direktem Freistoß kurz vor dem Pausentee egalisierte.

Schlussphase gehörte den Gastgebern

Blasheim tat wenig für das Spiel und lauerte auf Konter. Einen solchen setzte wiederum Beier zum zweiten Mal an den Pfosten. Auf der anderen Seite vergab erneut Nentwich. In der 83. Minute traf Blasheim per Kopf nur die Latte, aber beim anschließenden Abstoß unterlief den Frotheimern wiederum ein kapitaler Bock im Aufbauspiel, der das 1:2 bedeutete (84.). In der Schlussphase versuchte der VfL alles und es brannte einige Male lichterloh im Strafraum des BSC Blasheim, es sollte aber nicht sein. Mit der letzten Aktion des Spiels knöpfte Schiller Frotheims Kevin Spilker den Ball ab und netzte zum bedeutungslosen 1:3 ein.

Aufgrund der besseren Torchancen geht der Blasheimer Dreier in Ordnung, auch wenn er letztlich recht glücklich ist. Frotheim war spielerisch und kämpferisch auf Augenhöhe.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Maximilian Redekop, Jan Nentwich, Philip Bünemann, Fabian Hellmann, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg, Sebastian Breuer (71. Simon Ferling),Jan Wullbrandt (75. Andreas Szimansky), Malte Riechmann

BSC Blasheim:
Mark Cholewa, Phil Langner, Til Eberhardt, Kevin Rahmöller (79. Lukas Kleinschmidt), Leon Wildemann (85. Simon Schiller), Marlon Sieveking (65. Cemali Akköse), Jan Luca Knollmann, Deniz Akbas (67. Linus Leibelt), Jannik Beier, Moritz Hagemeier, Ernst Vicent Lückingsmeyer

Tore:
1 : 0  Beier (20.), 1 : 1  Meyhoff (45.), 2 : 1  Hagemeier (84.), 3 : 1  Schiller (90.+4)

 

2019_08_11 - BSC-VfL2

Punktverlust gegen Ex-Trainer

2. Spieltag (18.8.2019): VfL Frotheim – Union Varl   2 : 2 (2 : 2)


Die Rückkehr von Florian Haase nach Frotheim endete mit einer Punkteteilung. Und letztlich müssen gerade die Varler mit dem Remis mehr als zufrieden sein. Zwar gingen die Gäste bereits in der dritten Minute durch das Tor von Pascal Meier mit 1:0 in Führung, doch ansonsten waren die Frotheimer in den ersten 45 Minuten die klar bessere Mannschaft. Die Varler Führung hielt auch nicht lange an. Binnen zwei Minuten drehten Dennis Brandenburg (7.) und Fabian Hellmann (9.) mit ihren Toren die Partie. „In unseren Drangphasen hätte wir das dritte oder vierte Tor nachlegen können und vielleicht auch sogar müssen“", meinte VfL-Trainer Thorsten Bunde später. Die Chancen dazu hatten die Frotheimer. Besonders nochmals Brandenburg und Hellmann hatte eine mögliche Vorentscheidung auf dem Fuß. „Aus dem Nichts“, wie es Florian Haase nannte, schaffte die Gäste durch Andre Lange in der 45. Minute noch das 2:2. „Das Beste an der ersten Halbzeit war noch das Ergebnis“", gab Haase offen zu. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie mit zunehmender Spieldauer. „Wir können uns über das 2:2 sicherlich ein wenig mehr ärgern“. Zweifelsohne eine verständliche Zusammenfassung von Frotheims Trainer Thorsten Bunde.

(Quelle: Fupa.net)
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Philip Bünemann, Fabian Hellmann (76. Jan Wullbrandt), Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg (84. Sebastian Breuer), Richard Wittemeier, Simon Ferling (45. Leon Peters), Malte Riechmann, Leon Griese (67. Nils Pferner)

Union Varl:
Marcel Redeker, Daniel Pöttker (73. Fabian Ihlenfeld), Hichem Talbi (46. Lauritz Brokmann), Marvin Koch (46. Patrick Spreen), Ben Rehling, Jens Meier, André Lange, Pascal Meier, Sören Ihlenfeld, Dominik Wehbrink (80. Arif Arifoglou), Tobias Rüter

Tore:
0 : 1  Meier (3.), 1 : 1  Brandenburg (7.), 2 : 1  Hellmann (9.), 2 : 2  Lange (45.)

 

Teuer erkaufter Sieg

3. Spieltag (25.8.2019): Holsener SV – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 2)


Solide Hälfte

Bei tropischen Temperaturen hatte der VfL alles im Griff und kontrollierte Ball und Gegner. Logische Konsequenz war die 2:0-Führung, herausgeschossen durch Christoph Meyhoff und Dennis Brandenburg. Bei konsequenter Torchancenverwertung hätten die Frotheimer deutlich höher in Front liegen müssen. Wermutstropfen war die schwere Handverletzung von Bastian Pott in der 36. Minute.
Seltsamerweise agierte der VfL nach den Treffern erstaunlich passiv, dennoch passierte nichts Erwähnenswertes mehr bis zum Pausentee.

VfL macht sich das Leben selbst schwer

Je länger das Spiel währte, desto niveauloser wurde es auf und von beiden Seiten. Zunächst tat sich gar nichts. In der 60. Minute setzte der SV Holsen die erste konkrete Duftmarke aus spitzem Winkel. Nur drei Minuten später scheiterte Jan Wullbrandt knapp, in der 78. Fabian Hellmann. In der vorletzten Minute dann wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer, als Kevin Spilker einen Eckball nicht festhalten konnte. So wurde es noch einmal spannend: In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte Spilker seinen Fehler wieder gut und klärte im 1:1-Duell – die beste Chance des Aufsteigers. 

In einem schwachen Spiel reichte dem VfL eine mäßige Vorstellung zu einem hoch verdienten Dreier. Am Ende wurde es unnötigerweise dramatisch, weil die Frotheimer es schlichtweg verpasst hatten, die reichlich vorhandenen Möglichkeiten in Tore umzumünzen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Bastian Pott (41. Malte Riechmann), Philip Bünemann, Leon Peters, Christoph Meyhoff, Jan Wullbrandt (76. Richard Wittemeier), Leon Griese, Fabian Hellmann (83. Felix Bünemann), Dennis Brandenburg

Holsener SV:
Kim-Patrick Ernstmeier, Manuel Kottmeier, Bengt Nolting, Fabian Heidemann, Björn Stremming, Ozan Tekin, Kristopher Susa (82. René Ratzmann), Markus Wiermann, Nico Benner (62. Marco Niemic), Jan Meier (72. Patrick Bekemeier), Erdal Gökcen

Tore: 0 : 1  Meyhoff (12.), 0 : 2  Brandenburg (17), 1 : 2  Nolting (88.)

 

2019_08_25 - Holsen - VfL

VfL rennt hinter Führung her

4. Spieltag (1.9.2019): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen   0 : 2 (0 : 1)


Nach einer Minute klingelt es

Bevor das Spiel richtig begonnen hatte, lag der körperlich robuste Gast aus dem Nordkreis bereits in Führung. Tenti traf per Kopf nach einem Eckball, da war noch keine Minute gespielt.
Der VfL ließ sich davon aber nicht beirren und beherrschte Ball und Gegner. Das Spiel fand die meiste Zeit in der Ströher Hälfte statt, doch Frotheim hatte Probleme, gegen die dicht gestaffelte Abwehr zu Chancen zu kommen. In der 35. Minute rettete Tobias Borchert auf der Linie bei einem Ströher Konter.

Schiedsrichter verweigert VfL klaren Foulelfmeter

Auch im zweiten Abschnitt gab der VfL den Ton an. Die Szene des Spiel ereignete sich in der 60. Minute, als Malte Riechmann 12m vor dem Tor auf und davon war und von seinem Gegenspieler gelegt wurde. Zum Entsetzen der Frotheimer und Erleichterung der Ströher verlegte der erfahrene Schiedsrichter Varenkamp den Ort des Geschehens außerhalb des Sechszehners, Freistoß bei einer glasklaren Elfmetersituation. Diese Sichtweise hatte er exklusiv. Der foulspielende Abwehrkicker erhielt für die Notbremse nicht einmal die gelbe Karte.
Den Freistoß setzte Jan Wullbrandt im Rebound an die Latte, passend zu diesem seltsamen Spiel.
Auch danach ließ der VfL nichts unversucht. In der 74. und 75. scheiterten Riechmann und Wullbrandt jeweils knapp. Doch auch Ströhen hatte die eine oder andere gute Kontergelegenheit.
Es kam, wie es kommen musste. In der vorletzten Spielminute machte Spielertrainer Krause, ohne den Ströhen eine halbe Klasse schlechter wäre, per Alleingang das 2:0 und damit Deckel auf die Frotheimer Heimniederlage.

Frotheim zeigte sich spielerisch stärker als Ströhen, war aber vor dem Tor unter dem Strich zu harmlos und unpräzise. Im Gegensatz zum VfL machten die Ströher aus wenig viel, nämlich zwei Tore, und dann noch zum je passenden Zeitpunkt. Und die Frotheimer stehen wieder im Süden der Tabelle.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Leon Peters (62. Simon Ferling), Philip Bünemann, Jan Nentwich, Jan Wullbrandt, Malte Riechmann, Leon Griese (77. Richard Wittemeier), Fabian Hellmann (70. Dennis Brandenburg)

SSV Pr. Ströhen:
Dennis Barg (46. Tobias Kröger), Jannes Treseler, Ricardo Tenti (90. Kim Luca Winkelmann), Florian Kröger (85. Björn Rohlfing), Sven Kolwey, Luca Bollhorst, Lars Spreen, Jonathan Kunitzki, Jonas Hadeler, Pascal Senkler (70. Sebastian Rahe), André Krause

Tore:
0 : 1  Tenti (1.), 0 : 2  Krause (89.)
 

2019_09_01 - VfL-Stroehen

Unnötige Niederlage

5. Spieltag (4.9.2019): FC Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim   3 : 1 (1 : 1)

Gepflegtes Spiel, kaum Chancen


Dieses BlaMa-vorgezogene Match der hoch gehandelten Preußen-Reserve gegen den VfL fand im Schmuckkästchen Mittwald-Park statt. Auf der aus VfL-Sicht ungewohnt ebenen, satten Rasenfläche entwickelte sich ein ansehnliches, flottes Nachbarschaftsduell. Frotheim musste auf die Dienste von Riechmann I, Riechmann II, Pott, Hußmann, Bollmeier, Schütte, Kellweries, Wullbrandt und Ferling verzichten, zeigte aber dennoch eine ansprechende Leistung. Die Landesligareserve konnte seine bessere Spielanlage zunächst nicht in Tore ummünzen.
In der 34. Minute hätte es dann im Preußen-Kasten klingeln müssen. Der VfL verpasste es, in Führung zu gehen. Gleich dreimal innerhalb von 20 Sekunden boten sich Hundertprozentige. Nach dem dritten vom Preußen-Torwart abgewehrten Ball verweigerte Schiedsrichter Kasten dem VfL einen sonnenklaren Handelfmeter.
Es kam, wie es kommen musste: Nur drei Minuten später brachte ein Flachschuss aus zentraler Position die Führung für die Hausherren. Doch fast im Gegenzug vollendete Christoph Meyhoff den schönsten Spielzug des Spiels mit einem satten Schuss in den Winkel.

Preußen maulen sich an

So richtig grün scheint sich die Preußen-Elf nicht zu sein, denn einige Male kritisierten sie sich deutlich hörbar in unkameradschaftlicher Weise. Nichtsdestotrotz erzielte der eingewechselte Ex-TuRaner Gräber das 2:1 für die Preußen (55.). Bei der dazu führenden Flanke war Richard Wittemeyer zuvor gefoult worden, was jedoch nicht geahndet wurde.
In der 64. Minute hatte Youngster Leon Peters die Ausgleichschance auf dem Fuß, aber aus kurzer Distanz ging sein Ball ans Außennetz.
Eine Viertelstunde vor Spielende erhöhte der Preußen-Peters per Konter zum 3:1, als der VfL aufmachte. Nach 86 Minuten wurde Leon Peters an der Sechzehnerkante per Notbremse gestoppt. Doch auch in dieser Situation fehlte dem VfL das Matchglück. Ähnlich wie beim Ströhen-Spiel entschied der Schiedsrichter auf Freistoß (kann man so sehen) und bedachte den „Notbremser“ nur mit dem gelben Karton (wenn nicht dafür Rot, wofür dann?). Viele Frotheimer beschwerten sich über den „Preußen-Bonus“. Und ähnlich wie im Ströhen-Spiel erbrachte der Freistoß keinen Ertrag – Meyhoff traf den Pfosten.
So blieb es beim 3:1.

Der VfL zeigte eine engagierte und spielerisch gute Leistung, kann sich dafür aber nichts kaufen. Für drei Punkte hätten Chancenverwertung und Schiedsrichterentscheidungen jedoch günstiger ausfallen müssen. Letztlich siegte die Preußen-Reserve nicht unverdient, und der VfL muss seine Punkte gegen andere Teams holen.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Nils Pferner, Richard Wittemeier, Leon Griese (75. Maximilian Redekop), Leon Peters, Christoph Meyhoff, Jan Nentwich, Jan Wullbrandt (61. Dennis Brandenburg), Fabian Hellmann

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Jonas Kalburg, Robert Wiens, Mario Warkentin (85 Philipp Pollum), Niko Klosa (67. Jannik Peters), Rene Freimuth, Nico Rehling, Kevin Herrmann (46. Thomas Gräber), Maxim Dyck, Emanuel Olfert (88. Dominik Kapetschny), Daniel Kamolz

Tore:
1 : 0  Freimuth (40.), 1 : 1  Meyhoff (41.), 2 : 1  Gräber (55.), 3 : 1  Peters (76.)
 

2019_09_04 - Pr2-VfL

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Die Erste früher

SuS gewinnt chancenarme Begegnung glücklich

6. Spieltag (12.9.2019): VfL Frotheim – SuS Holzhausen   0 : 1 (0 : 0)

Torlos

Aufgrund personeller Engpässe musste Trainer Thorsten Bunde mächtig umbauen. Dennoch gestaltete der VfL das Match nach aggressiver Holzhauser Anfangsphase ausgeglichen. Im Wesentlichen neutralisierten sich beide Teams. Die erste VfL-Chance verzeichnete Tobias Borchert nach einem Freistoß (25.), während die Bahndammelf mit einer Ecke gefährlich wurde (32.). Nachdem dem VfL wieder einmal ein Elfmeter verweigert wurde (36. an Fabian Hellmann), hatte Leon Griese die beste Chance (38.). Allerdings schoss er Keeper Klapper aus kürzester Distanz lediglich in die Arme.

„Kacktor“ entscheidet

Im zweiten Spielabschnitt ein ähnliches Bild: die Defensivreihen ließen nicht viel anbrennen, Torchancen blieben Mangelware. In der 57. hätte der VfL in Führung gehen können, doch kurz danach hatte Holzhausen seine beste Phase. Zunächst flog eine verunglückte Flanke an die Lattenoberkante (70.), drei Minuten später flipperte Kirchner das Spielgerät zum 1:0 in den Frotheimer Kasten (Marke „Kacktor des Monats“). Zum Ende hin versuchte der VfL zum Ausgleich zu kommen und berannte das Holzhauser Tor, mehr als eine Riesenchance von Griese, der den Ball kurz vor dem Kasten liegen ließ, sprang aber nicht dabei heraus.

Auch eine Qualität, ein typisches 0:0-Spiel mit 1:0 zu gewinnen, oder das Fortune, was man hat, wenn man oben steht. Frotheim war über 90 Minuten „stets bemüht“, zeigte eine sehr ordentliche Partie, ist vor des Gegners Tor aber schlichtweg zu harmlos. Nur ein Treffer aus den letzten drei Spielen, daher findet man sich im tiefen Süden der Tabelle wieder. Leider.
 

VfL Frotheim: Patrick Loose, Tobias Borchert, Maximilian Redekop (81. Christopher Kellweries), Jan Nentwich, Philip Bünemann, Felix Bünemann (75. Sebastian Breuer), Fabian Hellmann, Leon Peters, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Leon Griese

SuS Holzhausen:
Pascal Klapper, Dominik Riemer (62. Henning Kirchner), Moritz Knorr, Pascal Hegner, Nico Schmidt, Timo Bredemeier (54. Timm Meyer), Alexander Hegner, Cerryg Forward, Fabio Almoslechner (54. Bjarne Rabbe), Sebastian Kleine, Luca Lammersiek (75. Niklas Saß)

Tor:
0 : 1  Kirchner (73.)

 

2019_09_12 - VfL-Holzhausen2

Torreicher Heimsieg

7. Spieltag (22.9.2019): VfL Frotheim – HSC Alswede   5 : 3 (1 : 1)


VfL wird klares Tor aberkannt

Viel los war in Frotheim bei spätsommerlichen Temperaturen; neben dem Platz durch eine recht hohe Zuschauerzahl, auf dem Rasen aufgrund zahlreicher Torchancen.
Mit einem Paukenschlag eröffnete der VfL die Partie. Neu-Stürmer Christopher Kellweries traf per Brust nach Meyhoff-Flanke. Doch die Freude währte nur kurz. Nach einem Patzer im Aufbauspiel egalisierte der HSC nur 120 Sekunden später.
Im weiteren Verlauf hatten beide Teams mehrfach gute Torgelegenheiten auf dem Fuß. In der 42. Minute wurde dem VfL in Person von Kellweries ein klares Tor aberkannt; Schiedsrichter Kittmann übersah, dass der Ball mehr als 50cm hinter der Torlinie war, ehe er vom Keeper herausbugsiert wurde.
Kurz vor der Halbzeit landete ein Alswede-Schuss am Gebälk, den „Rebound“ faustete Kevin Spilker an die Oberkante der Latte.
Direkt danach war Jan Nentwich frei durch, doch Kittmann meinte eine Abseitsposition entdeckt zu haben (viele seiner Abseitsentscheidungen stießen weder bei Alswede noch bei Frotheim auf sehr viel Gegenliebe).

Tore satt

Nach der schwachen ersten Hälfte konnte sich der VfL steigern. Daraus resultierte ein Chancenfestival: In der 49. schoss Malte Riechmann nur um Zentimeter am Tor vorbei, in der 51. traf er den Innenpfosten, den Nachschuss hielt Keeper König. Eine Minute später erzielte Leon Peters per abgefälschtem Ball aus 18m das überfällige 2:1. Drei Minuten konnte Riechmann nach den vergebenen Abschlüssen endlich ein Tor erzielen – 3:1.
Doch seltsamerweise ließ Frotheim die starke Alsweder Offensive danach wieder zur Entfaltung kommen, nachdem Kittmann den Frotheimern gleich mehrere Kontersituationen als vermeintliches Abseits abgepfiffen hatte. Omar und Reiss egalisierten den Zwei-Tore-Vorsprung binnen vier Minuten, dank freundlicher Unterstützung der heute alles andere als sattelfesten VfL-Verteidigung.
Doch am Ende hatte Frotheim mehr Körner und den größeren Willen. Zunächst vergab Leon Griese völlig freistehend. Besser machte es Youngster Peters. Sein zweiter Treffer brachte das verdiente 4:3. In der 80. schwächten sich die Alsweder, die inzwischen stehend k.o. und lustlos wirkten, selbst, da der bereits verwarnte Katenbrink nach einer groben Unsportlichkeit gegenüber Griese Gelb-Rot sah. Mehrmals boten sich gute Konterchancen für den VfL. Eine davon nutzte Jan Nentwich und machte mit dem 5:3 den Deckel drauf.

Frotheim konnte im Verlaufe des Spiels steigern und holte sich den ersten Heimdreier der Saison aufgrund der höheren Chancenanzahl mehr als verdient.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Fabian Hellmann (62. Leon Griese), Richard Wittemeier (72. Felix Bünemann), Jan Nentwich, Christoph Meyhoff, Simon Ferling (46. Jan Wullbrandt), Malte Riechmann, Leon Peters, Christopher Kellweries (66. Nils Pferner)

HSC Alswede:
Steffen König, Hüseyin Savas, André Kirchner (23. Marcel Hegner), Pierre-Maurice Katenbrink, Himmet Doganer, Kaoa Omar, Manuel Reiss, Tim Hageböke, Alexander Duffe, Nico Meyer, Sandor Badal (62. Marcel Schwarze)

Tore:
1 : 0  Kellweries (4.), 1 : 1  Omar (6.), 2 : 1  Peters (52.), 3 : 1  Riechmann (55.), 3 : 2  Omar (57.), 3 : 3  Reiss (61.), 4 : 3  Peters (77.), 5 : 3  Nentwich (88.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Katenbrink (80.)
 

2019_09_22 - VfL-Alswede1